Botswana - Afrika bestgehütestes Geheimnis

Unendliche Weite, grandiose Wildnis, paradiesische Gärten Eden: Botswana darf für sich in Anspruch nehmen, alle Facetten eines funkelnden Diamanten zu besitzen. Der grandiose Reichtum an Flora und Fauna, die Unberührtheit der Natur sind sicher Botswanas größter Schatz. Und dies soll auch so bleiben

Highlights

Okavango-Delta

Das Okavango-Delta ist mit einer Fläche, die größer als  Belgien ist, das größte Binnendelta der Welt. Der aus dem Hochland Angolas zufließende Okavango trifft in Botswana auf die Sandsavanne der Kalahari und bildet eine einzigartige Verbindung: Wüste und Delta.

Chobe Nationalpark

Anderthalbmal so groß wie Korsika, ist der Chobe River und der Nationalpark im äußersten Nordosten Botswanas vielleicht das Eldorado schlechthin für Elefanten. Mehr als 60.000 Dickhäuter von noch dazu stattlicher Größe leben hier, die größte zusammenhängende Population dieser Art weltweit. Aber auch Büffel, Hippos und Antilopen finden hier ihre Refugien. Mit mehr als 440 Vogelarten ist Chobe zudem ein Mekka für Vogelbeobachter.

Die außerordentlich gute touristische Infrastruktur - großzügige Lodges in und um Kasane, ebenso phantastisch ausgestattete kleine Bush Camps im gesamten Chobe Game Reserve - locken ebenso in dieses Vierländereck von »Zim(babwe)-Zam(bia)-Nam(ibia)-Bots(wana)« wie die nur 70 km entfernten Victoria-Fälle. Das Chobe Game Reserve ist durch ein ganzjährig befahrbares Pistennetz verbunden - mit Allradantrieb, versteht sich.

Central Kalahari Game Reserve

Erst seit 1998 ist das mit 52.800 qkm zu den fünf größten Naturreservaten der Erde zu zählende Gebiet der zentralen Kalahari für den Individualtourismus geöffnet. So konnten sich Flora und Fauna in dieser semiariden Savannenlandschaft mit Niederschlägen von kaum mehr als 300 mm pro Jahr prächtig entwickeln.

Ein Besuch dieses Gebietes, möglichst im Rahmen einer Mobile Safari, zählt zu den Höhepunkten eines jeden Botswana-Aufenthaltes. Nicht nur des Brüllens jener legendären, schwarzmähnigen Kalahari-Löwen wegen, die nur noch hier in einer Zahl von 600 Exemplaren anzutreffen sind, deren Gebrüll in der endlosen Weite der Kalahari noch in acht Kilometern Entfernung zu hören ist, sondern wegen der gesamten Atmosphäre, den Beobachtungen einzigartiger Sonnenauf- und -untergänge und der abenteuerlich empfundenen Einsamkeit.

Link zu Botswana Tourismus

Rundreisen

Botswana Highlight (Dertour)

10 Tage/9 Nächte ab Maun/bis Livingston, Preise pro Person ab Euro 1869.-- / CHF 1980.--

Kleine Gruppen mit maximal 10 Teilnehmern

Auf dieser spannenden Reise in das Moremi Wildreservat, welches Teil des mächtigen Okavango Deltas ist, den Chobe Nationalpark und die Viktoria Fälle erleben Sie Safari-Feeling pur. Reisen Sie in eine der schönsten und tierreichsten Regionen des Südlichen Afrikas und übernachten Sie in für Sie schon bereits aufgebauten Zeltcamps. Am Tag beobachten Sie Elefanten, Flusspferde, Kudus, Giraffen und mit viel Glück läuft Ihnen ein Leopard über den Weg. Freunde der Pflanzenwelt kommen hier auf Ihre Kosten. So nah waren Sie noch nie am Puls der Natur.

1. Tag: Maun -
Moremi Wildreservat (Xakanaxa)
Begrüßung am Flughafen in Maun nach Ankunft der Air Botswana oder SA Airlink. Anschließend bringt Sie ein Kleinflugzeug in das Moremi Wildreservat, genießen Sie von oben erste Ausblicke auf das Okavango Delta. Auf der abendlichen Wildbeobachtungsfahrt begegnen Ihnen vielleicht die ersten Elefanten. 2 Übernachtungen im Camp bei Xakanaxa. Ca. 145 km (M,A)

2. Tag: Moremi Wildreservat (Xakanaxa)
Heute unternehmen Sie einen Ausflug mit dem Boot durch kristallklare Kanäle, die ein beeindruckendes Mosaik zwischen schwimmenden Inseln und stabilen Bereichen bilden. Unterwegs machen Sie ein Picknick in dieser faszinierenden Umgebung. Abends Rückkehr in Ihr Camp. (F, P, A)

3. Tag: Moremi Wildreservat (Khwai)
Innerhalb des Moremi Wildreservates fahren Sie weiter in das Khwai Gebiet. Diese Gegend ist bekannt für ihr Tierreichtum und hat ein hohes Aufkommen an Elefanten, Büffeln, Löwen, Leoparden, Giraffen und Flusspferden, die in dieser von Überflutungsflächen und Buschland geprägten Landschaft, ein zu Hause gefunden haben. Wildbeobachtungsfahrt am Nachmittag. 2 Übernachtungen im Zelt Camp im Khwai Gebiet. Ca. 60 km (F, M, A)

4. Tag: Moremi Wildreservat (Khwai)
Am Morgen findet die erste Wildbeobachtungsfahrt des heutigen Tages statt. Genießen Sie eine entspannte Ruhepause im Schatten der Mittagssonne. Am Nachmittag nehmen Sie an einer weiteren Wildbeobachtungsfahrt teil. (F, M, A)

5. Tag: Moremi Wildreservat - Chobe Nationalpark (Savute)
Eine Pirschfahrt bringt Sie durch die Mababe Senke in das Savute Gebiet im Chobe Nationalpark, eines der besten Wildbeobachtungsgebiete des Südlichen Afrikas. Auf den Spuren von Elefanten und Raubtieren erforschen Sie Savute, bekannt für die große Population von Elefantenbullen und Löwenrudeln. Der Savute Kanal ist nach 30 Jahren Trockenheit seit 2 Jahren wieder mit Wasser gefüllt und es entwickelt sich hier eine völlig neue Tierwelt. 2 Übernachtungen im Camp, das am Savute Kanal aufgebaut wird. Ca. 160 km (F, M, A)

6. Tag: Chobe Nationalpark (Savute)
Den heutigen Tag verbringen Sie mit Wildbeobachtungsfahrten am Morgen und Abend. Sie haben Gelegenheit die artenreiche Tierwelt und die überaus abwechslungsreiche Fauna dieser Gegend auf sich wirken zu lassen. Es besteht auch die Möglichkeit einen Berg zu erklimmen und Bushmann-Malereien der San zu besichtigen. (F, M, A)

7. Tag: Chobe Nationalpark (Serondella)
Heute reisen Sie weiter in nördliche Richtung entlang des mächtigen Chobe Flusses in das Serondella Gebiet bei Kasane. Durch den Wasserreichtum des Flusses werden große Tierherden, von Flusspferden, Elefanten, Büffeln, Giraffen und Kudus angezogen. 2 Übernachtungen im Camp nahe des Chobe Flusses. Ca.180 km (F, M, A)

8. Tag: Chobe Nationalpark (Serondella) Nach einer
Wildbeobachtungsfahrt dem Flusslauf folgend, haben Sie Gelegenheit an einem
fakultativen Bootsausflug teilzunehmen, um eine der schönsten afrikanischen
Landschaften vom Wasser aus zu betrachten. (F, M, A)

9. Tag: Chobe Nationalpark - Viktoria Fälle
Bei Kazangula überqueren Sie den mächtigen Sambesi und reisen nach Sambia ein. Die Fahrt geht weiter nach Livingstone. Nutzen Sie den Nachmittag, um die mächtigen Viktoria Fälle zu besichtigen (fakultative Ausflugsmöglichkeiten in Ihrem Hotel). Übernachtung im Waterfront Hotel. Ca. 110 km (F)

10. Tag: Viktoria Fälle
(Livingstone)
Nach einem gemütlichen Frühstück in Ihrem Hotel endet die Rundreise.

Details u den Leistungen und Preisen finden Sie hier. 

Abenteuer Botswana (Dertour)

Rundreise 11 Tage/10 Nächte, ab Victoria Falls/bis Maun, Preise pro Person ab Euro 5399.-- / CH 5725.--
Ihr Dertour Vorteil

  • Garantierte Durchführung ab 2 Pers.
  • Kleine Gruppen mit maximal 6 Teilnehmern
  • Individuelle Verlängerungen vor/nach der Reise möglich
  • Übernachtung in ausgewählten Lodges und Camps
  • Garantierter Fensterplatz im Safarifahrzeug
  • Auch in umgekehrte Richtung buchbar

Endecken Sie Botswana auf dieser außergewöhnlichen Safari. Genießen Sie die unberührte wunderschöne Natur und profitieren Sie vom Komfort Ihrer luxuriösen Lodges und Camps. Ihr professioneller Safari Guide informiert Sie über Tiere, Landschaft und die Bewohner dieses faszinierenden Landes. Mit einem speziell für diese Safari ausgestatteten Safarifahrzeug gelangen Sie an Orte die nicht per Kleinflugzeug zugänglich sind. Botswana und seine reiche Tierwelt erwartet Sie!  

1.Tag: Victoria Falls - Chobe Nationalpark
Rundreise: Abholung und Begrüßung am Flughafen in Victoria Falls. Auf der Fahrt zur Ihrer Lodge erfolgt die Einreise nach Botswana über Kazungula. Nach einem kurzem Briefing durch Ihren Safari Guide starten Sie am Nachmittag zu einer spektakulären Bootsfahrt in den Sonnenuntergang auf dem Chobe Fluss. 2 Übernachtungen in der komfortablen Chobe Game Lodge. Ca. 90 km (A)  

2. Tag: Chobe Nationalpark
Ihre Lodge bietet Ihnen heute eine Vielzahl an Aktivitäten: Erkunden Sie den Chobe Nationalpark per Geländewagen oder per Boot und beobachten Sie Elefanten, Antilopen, Flusspferde, Leoparden, Löwen und Geparden. Weiterhin werden Diavorführungen und Sternbeobachtungen angeboten. Am Abend finden in Ihrer Lodge oftmals Vorführungen traditioneller Tänzer statt. (F, M, A)

3. Tag: Chobe Nationalpark - Savute Region
Nach einem zeitigen Frühstück fahren Sie in Ihrem Safarifahrzeug weiter Richtung Savute. Die Savute Region im Westen des Chobe Parks, gilt als eins der besten
Wildbeobachtungsgebiete im Südlichen Afrika. Ihr Mittagessen genießen Sie im angenehm kühlen Schatten eines riesigen Baumes. Am Nachmittag erreichen Sie Ihre Lodge für die nächsten 2 Übernachtungen in der Savute Safari Lodge. Ca. 200 km (F, PM, A)  

4. Tag: Savute Region
Dieses Gebiet ist berühmt für seine große Population an Elefanten und Raubtieren. Besuchen Sie die historischen Höhlenmalereien an den Gubatsa Bergen. Die verschiedenen Pirschfahrten führen am Savute Marsch sowie am, seit neustem wieder mit Wasser gefüllten, Savute Kanal entlang. Den Nachmittag lassen Sie entspannt am Pool Ihrer Lodge ausklingen, von wo aus Sie Tiere am Lodge eigenen Wasserloch beobachten können. (F, M, A)

5. Tag: Savute Region - Moremi Game Reserve
Heute fahren Sie nach dem Früstück weiter Richtung Südwesten. Sie durchqueren die Mababe Senke und erreichen das Moremi Game Reserve. Auf Ihrem Weg überqueren Sie die bekannte Khwai River Brücke am North Gate. Sie unternehmen eine ausgiebige Pirschfahrt durch das Xaxanaka Gebiet welches direkt an das Okavango Delta grenzt. Ihr Camp für die nächsten 2 Übernachtungen verfügt über 12 luxuriöse Safarizelte, welche auf hölzernen Decks erbaut sind. Im Hauptgebäude befinden sich die Lounge, die Bar, das Restaurant und mehrere Decks von denen Sie einen umwerfenden Blick auf die Xaxanaxa Lagune haben. Camp Moremi. Ca. 200 km (F, PM, A)

6. Tag: Moremi Game Reserve
Das Moremi Game Reserve lädt Sie heute zu ausgiebigen Pirschfahrten ein. Entdecken Sie den Wildpark im offenen Geländefahrzeug oder nehmen Sie an einer Vogelbeobachtung teil. Auch ein Schnellboot steht bereit, um die Delta Ausläufe entlang zu fahren und interessante Reiher aufzuspüren. (F, M, A)

7. Tag: Moremi Game Reserve - Okavango Delta
Sie reisen per Boot in das Herz des Okavango Deltas. Die verschlungenen Kanäle und weite Lagunen gewähren Ihnen einzigartige Einblicke in dieses ußergewöhnliche Ökosystem. Ihr heutiges Camp liegt auf Nxaragha Island mitten im Delta und bietet Wildbeobachtungen auf dem Wasserweg und geführte Buschwanderungen an Land an. Ihr Camp besitzt 11 gemütliche Safari Zelte mit Bad/Dusche/WC. Jedes Safari Zelt verfügt über eine gläserne Front und ein eigenes hölzernes Aussichtsdeck. 2 Übernachtungen im Camp Okavango. Ca 40 km (F, M, A)

8. Tag: Okavango Delta
Erkunden Sie heute das Okavango Delta auf den vielen verschlungenen Wasserwegen. Unternehmen Sie eine Wildbeobachtung per Boot oder mit einem Mokoro, ein für diese Region typisches Einbaum-Boot. (F, M, A)

9. Tag: Okavango Delta - Makgadikgadi Nationalpark
Nach einer morgendlichen Pirschfahrt und Ihrem Frühstück fliegen Sie über das Okavango Delta nach Leroo La Tau. Die Lodge liegt an der Grenze zum Makgadikgadi Nationalpark am Boteti Flussbett (je nach Jahreszeit ausgetrocknet). Mit nur 12 Chalets bietet Ihnen die Lodge viel Privatsphäre und am lodgeeigenen Wasserloch lassen sich viele Tiere beobachten. 2 Übernachtungen in der Leroo La Tau Lodge. (F, M, A)

10. Tag: Makgadikgadi Nationalpark
Es erwarten Sie weitere spannende Wildbeobachtungsfahrten bei Tag und bei Nacht im Makgadikgadi Nationalpark. (F, M, A)

11. Tag: Makgadikgadi Nationalpark - Maun
Nach einer letzen morgendlichen Pirschfahrt und Ihrem Frühstück fahren Sie zum Flughafen nach Maun. Ende der Rundreise. (F)

Details zu den Leistungen und Preisen finden Sie hier.

Studienreise Wunder der Natur, Botswana und Namibia  (Natur Studienreise von Studiosus)

Auf dem Landweg von der Namibwüste durch Botswana zu den Viktoriafällen, Fluganfreise, 20 Tage, Preise pro Person ab Euro 4795.-- / CH 5085.--, inklusive Langstreckenflug nach Windhoe und ret. von Victoria Falls od. umgekehrt  (ggf. zuzüglich Flugzuschlag), 11 Abreisetermine 2015, Unterkuft gem. Beschreibung.

1. Tag : Abflug nach Afrika

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Am Abend Abflug von München  oder Frankfurt mit South African Airways in Richtung Johannesburg (Nachtflug,  nonstop, Flugdauer ca. 10,5 Std.). Anschlussflüge ab CH auf Anfrage möglich.

2. Tag: Nach Simbabwe

Morgens Ankunft in Johannesburg und Anschluss nach Victoria Falls. Ihr  Studiosus-Reiseleiter erwartet Sie am Flughafen und begleitet Sie zu Ihrer  Lodge. Wer am späten Nachmittag Lust hat, macht noch eine kleine Bootsfahrt und  bewundert den Sambesi im Abendrot. Alle anderen lauschen bei einem Drink an der  Poolbar einem stetigen Grollen - unsere Lodge liegt nur wenige Kilometer von den  Viktoriafällen entfernt.

3. Tag: Die Viktoriafälle

Einzigartig, atemberaubend, wunderschön. Klischees, um die man bei den  Viktoriafällen nicht herumkommt. Wir entdecken das Gebiet rund um den Wasserfall  des Sambesis zu Fuß. Über 100 m stürzen hier die Wassermassen in eine enge  Schlucht und versprühen ihre Gischt, die als feiner Wassernebel auf unseren  Gesichtern landet. Wir fahren schließlich weiter nach Botswana zu unserer Lodge  am Rande des Chobe-Nationalparks. 90 km. Zwei Übernachtungen in  Kasane.                                    

4. Tag: Elefanten!

Pst! Nicht so laut, wir befinden uns auf einer ausgedehnten Pirschfahrt im  offenen Geländewagen und wollen die Antilopen im Chobepark doch nicht  verschrecken. Das südliche Ufer des gleichnamigen Flusses ist übrigens bekannt  für seine riesigen Elefantenherden, die zum Fluss zum Trinken kommen. Der  Nationalpark liegt im Zentrum des Kaza-Schutzgebietes, des ausgedehntesten  Naturschutzprojektes Afrikas, das geschaffen werden soll, um den Lebensraum der  Wildtiere zu sichern. Ihr Reiseleiter berichtet. Nach der Mittagspause wechseln  wir unser Gefährt und erkunden die Flussufer per Boot.  Lust auf Extratouren? Ihr Reiseleiter hat immer  wieder Alternativen zum Programm parat. Wer möchte, verzichtet auf einen der  beiden Ausflüge und fährt stattdessen mit einem örtlichen Führer zum Fischen.  Eine Ausrüstung kann man sich direkt in der Lodge leihen, und Ihr Reiseleiter  hilft Ihnen gerne bei der Organisation (ca. 50 €).

5. Tag Nach Nata

Morgens brechen wir auf und erreichen über eine der Hauptverkehrsachsen  unsere Lodge mit ihren strohbedeckten Bungalows auf Stelzen mitten im Busch. 310  km. Nachmittags werfen wir bei einer Rundfahrt in Geländewagen einen näheren  Blick auf die Tierwelt des umliegenden Pfannengebiets und genießen die  einzigartige Stimmung.

6. Tag:Salz und Sonne

Für die Hobbyornithologen unter uns beginnt der Tag heute spannend. Unsere  Fahrt nach Maun säumen die Salzpfannen Botswanas, die sich in regenreichen  Jahren mit Wasser füllen und Tausende von Vögeln anziehen. Mächtige  Affenbrotbäume, die hier und da aufragen, sind Landmarken auf dem Weg durch das  ebene Land. Nachmittags erreichen wir Maun. 310 km. Verbringen Sie den Rest des  Tages, wie Sie wollen. Es gibt viele Möglichkeiten: Besuchen Sie eine  Krokodilfarm oder machen Sie einen Ausritt am nahe gelegenen Fluss Thamalakane.  Ihr Reiseleiter hilft Ihnen gerne bei der Organisation. Oder bummeln Sie einfach  durch den Ort und beobachten Sie, wie die Menschen leben. Zwei  Übernachtungen in Maun.                                    

7. Tag: Unter wilden Tieren

Früh am Morgen brechen wir mit geländegängigen Fahrzeugen zum Wildreservat  Moremi auf. Wir fahren durch dichten Wald, bis wir wieder offenes Land  erreichen. Erstaunlich, wie flach die Landschaft hier ist. Gut für uns! So haben  wir freie Sicht auf Elefanten, Antilopen und mit viel Glück sogar ein paar  Löwen. 100 km. Nachmittags können Sie dann abheben: Zurück nach Maun bringen uns  kleine Flugzeuge - bestaunen Sie die Kalahari am Rande des Okavangodeltas aus  der Vogelperspektive! Wer nicht fliegen mag, fährt auf dem Landweg zurück. 

8. Tag: Im Buschmannland

Auf der gut ausgebauten Trans-Kalahari-Straße durchmessen wir die Kalahari -  roter Sand, Dornensträucher und Akazienbäume, so weit das Auge reicht, ein Land  schier endloser Horizonte. Unterwegs passieren wir immer wieder die  Veterinärzäune, die das Land durchschneiden - Hinweis auf die Rinderherden, die  von den Bewohnern Botswanas als der wahre Reichtum des Landes angesehen werden.  Nachmittags erreichen wir Buitepos und damit Namibia. 530 km auf guter Straße.  Auf dem Gelände der Farm, auf der wir heute übernachten, besuchen wir ein  Buschmanndorf. Zwischen traditionellen Strohhütten sprechen wir mit einigen der  Ureinwohner und erfahren auf einem Spaziergang durch den Busch mehr über das  Leben dieses bedrohten Volkes, dem durch die moderne Entwicklung Lebensraum und  althergebrachte Lebensweise genommen werden.

9. Tag: Über Land nach Windhuk

Flankiert von rot schimmernden Dünen und Kameldornbäumen fahren wir gen  Westen nach Windhuk. Ankunft gegen Mittag. 330 km. Gestalten Sie den Nachmittag  nach Ihrem Gusto. Wer will, springt in den Hotelpool oder bricht auf zu einer  Einkaufstour in der Innenstadt. Mischen Sie sich auf der Independence Avenue  unter die Passanten. Hier reihen sich Geschäfte aller Art aneinander, und es  gibt auch einen kleinen Handwerkermarkt. Ein Tipp für den Abend: Wenn Sie einmal  nicht im Hotel speisen möchten, empfehlen wir das Restaurant Gatemanns in der  Independence Avenue, bekannt für gute Wildgerichte. Bürgerlich gediegen und fast  eine Institution!

10. Tag: Natur pur

Wir verlassen Windhuk und passieren auf unserem Weg dünn besiedeltes  Farmland. Gegen Nachmittag erreichen wir die Namib Desert Lodge. 260 km.  Zwei Übernachtungen.                                    

11. Tag: Die Dünen des Sossusvleis

Noch vor Sonnenaufgang brechen wir auf, um per Bus und Geländewagen in die  zentrale Namib vorzustoßen, die älteste Wüste der Welt. Im Morgenrot erstrahlen  die bis zu 300 m hohen Dünen rund um das Sossusvlei - einer riesigen Lehmpfanne.  Wer will, besteigt einen der Sandberge. Kann ein Fluss einfach verschwinden? Ja,  er kann! Das sehen wir im Sesriem-Canyon, wo eine Felsplatte scheinbar  unvermittelt den Fluss Tsauchab verschluckt. 240 km. Der Nachmittag steht zur  freien Verfügung. Machen Sie eine Rundfahrt auf dem Gelände der Lodge zu den  versteinerten Dünen - den einzigen ihrer Art weltweit (ca. 30  €).

12. Tag: Wüstenschönheiten

Aufbruch in die Wüste! Wir passieren einige der schönsten Stellen des  Namib-Naukluft-Parks: den Kuiseb-Canyon, die Wildtränken Ganab und Hotsas, die  Welwitschia-Fläche mit der urzeitlichen Pflanze Welwitschia mirabilis und die  sogenannte Mondlandschaft. 320 km. In der Küstenstadt Swakopmund treffen  wir abends einen deutschstämmigen Namibier, der aus seinem Leben berichtet und  mit Ihnen bei einem Bier oder einem Glas Wein über die aktuelle Lage, das  Zusammenleben der Völker Namibias und die Zeit der Apartheid diskutiert.  Zwei Übernachtungen in Swakopmund.                                    

13. Tag: Swakopmund

Was macht die Robbe in unserem Boot? Sie freut sich auf Sie, lässt sich sogar  streicheln. Wir sind in Walfischbucht, einem Nachbarort von Swakopmund, von dem  aus wir eine Bootstour starten. Begleitet von Pelikanen und Delfinen tuckern wir  zur anderen Seite der Bucht, wo wir große Robbenkolonien am Strand entdecken. Es  werden Austern, Fisch und Sekt gereicht.  Zurück in Swakopmund führt Sie der Reiseleiter durch die Stadt mit ihrer  unverkennbar deutschen Tradition.  Busstrecke 70 km. Tipp fürs Abendessen: Kückis  Pub ist eine kulinarische Institution und berühmt für Meeresfrüchte.

Hochinteressant und ein echte Alternative zur  Stadtführung: Besuchen Sie mit einer Führerin die Mondesa Township und treffen  Sie Angehörige der verschiedenen ethnischen Gruppen des Landes. Sprechen Sie mit  ihnen über ihren Alltag und Probleme wie Aids, Wohnungspolitik oder Apartheid.  Eine Übersetzerin steht Ihnen dabei zur Seite.

14. Tag: Nach Norden

Über eine Salzstraße geht die Fahrt nach Henties Bay und weiter ins  Landesinnere, vorbei an dem geheimnisvollen Brandbergmassiv. Wir passieren das  Zinnminendorf Uis und erreichen unsere Lodge bei Twyfelfontein. 340  km.

15. Tag: Im Damaraland

Im Mittelpunkt des heutigen Ausflugs stehen die landschaftlichen und  vorgeschichtlichen Sehenswürdigkeiten des Damaralandes: die Felsgravuren von  Twyfelfontein (UNESCO-Kulturerbe), der Versteinerte Wald und die Fingerklippe.  320 km. Zwei Übernachtungen in der Etosha Safari Lodge nicht weit vom  südlichen Eingang des Nationalparks.                                    

16. Tag: Im Etoscha-Nationalpark

Kamera im Anschlag? Akkus aufgeladen? Dann kann nichts mehr schiefgehen bei  unserem ganztägigen Ausflug in den Etoscha-Nationalpark, eines der bedeutendsten  Naturschutzgebiete Afrikas.    Mit Sicherheit  werden Ihnen heute Springböcke, Zebras, Gnus und Giraffen vor die Linse laufen.  Möglicherweise auch einige Großkatzen, Nashörner und Elefanten. Vor allem an den  vielen Wasserstellen, die wir anfahren, bieten sich tolle Gelegenheiten für Ihr  persönliches Foto des Jahres. 200 km.

Lust auf Extratouren? Statt mit unserem Bus zu  fahren, können Sie auch mit dem offenen Jeep eine Wildbeobachtungsfahrt  unternehmen. So spüren Sie den Atem der Wildnis hautnah!

17. Tag: Erneut auf Pirsch

Gestern keinen Elefanten abgeschossen? Fototechnisch natürlich! Dann haben  Sie heute eine weitere Chance. Wenn wir das Wildschutzgebiet von West nach Ost  durchqueren. Aber vergessen Sie nicht, Ihren Blick ab und zu von der Steppe in  den Himmel zu richten. Die Vogelvielfalt im Etoschapark ist gewaltig. Vielleicht  identifizieren Sie einen Kampfadler oder einen der skurrilen Gelbschnabeltokos.  Wir stoppen noch kurz beim alten Schutztruppenfort Namutoni und genießen vom  Turm den weiten Blick über die Landschaft, bevor wir unser Hotel am Ausgang des  Nationalparks beziehen. Ca. 200 km.

18. Tag: Minen und Gräber

Im liebenswerten Heimatmuseum des Minenstädtchens Tsumeb erfahren wir alles  über das "rote Gold" Namibias: Kupfer. Lange Zeit freilich wurde nicht geschürft  - Namibias Bergbau als Opfer der Globalisierung? Ihr Reiseleiter weiß mehr!  In Okahandja besichtigen wir die Gräber der  Herero-Häuptlinge - bis heute fordert dieses Volk von Deutschland  Entschädigungszahlungen für die Grausamkeiten des Kolonialkriegs - und den Markt  der Holzschnitzer. Jetzt ist es nicht mehr weit bis Windhuk. 540 km auf gut  ausgebauter Überlandstraße. Nachmittags entdecken wir gemeinsam die Hauptstadt  Namibias. Die gegensätzlichen Lebenswelten aus deutscher Kolonialzeit und  schwarzem Afrika offenbaren sich schnell: hier das bunte Leben in der Township  von Katutura, dort die eher westlich anmutende Innenstadt mit gläsernen  Bürohäusern und Shoppingmalls - zwischendrin noch vereinzelte Relikte aus  wilhelminischer Zeit wie Jugendstilhäuser, die Christuskirche, der Tintenpalast. 

19. Tag: Abschied von Afrika

Der Vormittag gehört Ihnen. Am Nachmittag Abflug nach Johannesburg. Abends  Rückflug mit South African Airways nach Frankfurt (Nachtflug, nonstop, Flugdauer  ca. 10 Std.).

20. Tag:Rückkehr

Frühmorgens Ankunft in Frankfurt und Anschluss zu den anderen  Orten.

Details u den Leistungen und Preisen finden Sie hier. Falls Sie die Reise direkt buchen möchten, achten Sie bitte dass Sie bei der Reiseanmeldung "Beim Reisebüro anmelden" klicken und Studer Travel Service, 8180 Bülach, auswählen. Vielen Dank.

Klima & beste Reisezeit

Safarikalender für Wüste und Delta (botswana.eu)

Der Safari Kalender dient der Auflistung der Highlights in jedem Monat des Jahres. So können Sie sich entscheiden, wann Sie am liebsten nach Botswana reisen.



Safari in der Wüstenregion

Januar
Das kurze Gras in den Flusstälern beginnt in der Mitte der Regensaison rapide zu wachsen und zieht somit Spießböcke, Springböcke und Kuhantilopen an. Die sonst ausgetrockneten Salzpfannen sind überflutet mit Wasser. Tausende Zebras bewohnen Nxai Pan. Es ist heiß am Tag und lau am Abend mit möglichen spektakulären Gewittern, durch die die Temperaturen erheblich abfallen können.

Februar
Die Jungen des Löffelhunds sind zum ersten Mal auf Futtersuche und bieten dabei gute Unterhaltung. Die Laubheuschreckenpopulation ist am Höhepunkt der Paarungssaison angelangt, was man nachts gut hört. Löwen und Geparden sind oft zu sehen bei der Jagd auf grasende Herden. Nachmittags gibt es starke Gewitter, Regen und dramatische Himmel. Es kann sehr heiß und trocken aber auch lau und nass sein.

März
Die Sonnenwendepflanzen beginnen nun zu blühen. Die Zebras in der Nxai Pan bewegen sich nun in kleinen Gruppen zu den permanenten Wasserquellen und Wintergrassteppen. Gelegentliche Schauer sind noch immer möglich, aber der Regen ist eigentlich vorüber. Morgens und abends ist es nun frischer, dennoch ist es recht warm am Tag und lau in der Nacht.

April
Es liegt eine deutliche Kälte in der Nachtluft. Jegliches Oberflächenwasser ist verdunstet und obwohl noch gute Grasungsmöglichkeiten bestehen, bereiten sich die Säugetiere, Vögel und Reptilien auf die lange Trockenzeit vor. An den letzten Wasserstellen der Nxai Pan sammeln sich immer mehr Tiere, wie auch Elefanten. Während die Tagestemperaturen immer noch über 30°C betragen sinken die Nachttemperaturen das erste Mal im Jahr unter 20°C.

Mai
Die Spießbockweibchen trennen sich nun von ihren Herden und bereiten sich auf die Geburt ihrer Jungen vor. Während der Safari-Trips können vielleicht Kälber gesichtet werden, welche kurz aus ihren Verstecken hervorkommen um zu säugen. Die Tsamma-Melonen reifen und spenden den Tieren Feuchtigkeit. Die Atmosphäre wird immer trockener, die Nächte kälter mit Temperaturen um 15°C.

Juni, Juli und August
Gelb und Grau dominieren die Landschaft während der Trockenzeit. Das seidige Buschmanngras schimmert im ersten Frost des Jahres. Die großen Herden trennen sich. Die Jäger folgen ihnen und nur die Stärksten überleben während der Trockenzeit. Tagestemperaturen um 20°C, in der Nacht können diese unter 0°C fallen!

September
Ende August ändern sich die Temperaturen rapide und der Winter bleibt nur in der Erinnerung. Die ersten Löwen rufen nach Weibchen. Es ist Zeit die Banden zu erneuern und die Territorien zu erneuern. Die steigenden Temperaturen signalisieren das Ende der Trockensaison. Viele Pflanzen beginnen zu blühen. Die Nächte sind angenehm um die 15°C.

Oktober
Der heißeste Monat der Region. Säugetiere sind aktiv am Morgen und Abend um so viel Energie wie möglich zu sparen. Seltsamerweise ist die Kalahari gerade jetzt ein Flickwerk aus grün, gelb, weiß und grau.

November
Die Springböcke rangeln sich aufgeregt und Reptilien sowie Insekten werden öfter gesehen, da sie langsam aktiv werden. Eine Spannung liegt in der Luft, welche mit der Zeit steigt während die ersten Wolken am Horizont erscheinen. Die Nachthimmel sind von Blitzen und riesigen Wolkenformationen erleuchtet und der Regen ist deutlich zu riechen. Die Tiere kehren langsam zu den alten Tälern zurück.

Dezember
Der Regen ist da. Über Nacht ändert sich die Landschaft: saftige Farben, lebhaft, hunderte Wildblumen sprießen und die Büsche grünen. Die Täler sind gefüllt mit grasenden Herden und die Jäger gedeihen bei dem Reichtum an Beute. Gewitter und starke Regenfälle am Abend sind an der Tagesordnung.



Safari im Delta

Januar
Hauptbrutzeit für viele der bunten Zugvögel. Wunderschöne Wildblumen, saftiges grünes Blattwerk, andauernde Klänge Tag und Nacht von Insekten und Vögeln. Januar ist die Mitte der Regensaison mit spektakulären Gewittern am Abend und warmen Tagen und Nächten. Auf Safari-Trips sind aktive Räuber zu sehen welche Jagd auf die Jungen ihrer Opfertiere machen. Ein idealer Monat zum Fotografieren.

Februar
Wasserlilien blühen, bunte Frösche quaken laut, das Okavango-Delta erstrahlt. Durch die Regensaison wachsen die Pflanzen, Schmetterlinge, Vögel, etc. Am Abend gibt es immer noch dramatische Gewitter. Die Temperaturen gehen bis auf 40°C hoch. Es kann sehr trocken aber auch sehr nass sein. Der Nachwuchs ist nun schon fast so groß wie seine Eltern.

März
Der Sambesi ist gefüllt und fürs Rafting oft geschlossen. Die Victoriafälle erreichen ihre volle Mächtigkeit. In Botswana locken die Marulabaumfrüchte Elefantenbullen an, welche auf Essenssuche sind und von Baum zu Baum auch öfter in einem Camp landen. Der Beginn der Brunftzeit führt zu grunzenden und herumtollenden Impalamännchen, welche versuchen Weibchen zu beeindrucken.

April
Die Nachttemperaturen fallen unter 20°C, am Tag steigen Sie immer noch bis auf 40°C. Die Impala Brunst ist in vollem Gange und die Kämpfe dauern bis in die Nächte hinein mit dramatischen Zusammenstößen zwischen rivalisierenden Männchen. Die Reptilien brüten und fressen für die bevorstehende Winterkaltzeit.

Mai
Flutwasser von Angola erreicht das Okavango-Delta welches sich langsam und bedächtig den Weg durch das riesige Auensystem bahnt. Die Nächte werden kühler am Tag ist es jedoch noch sehr warm. Die Büffel bilden große Herden und besuchen die permanenten Wasserquellen. Die saisonalen Wasserquellen versiegen, das grün weicht und die Vögel ziehen weiter.

Juni
Die Wildhunde suchen ihren alljährlichen Bau und die Guides machen diese ausfindig. Somit sind diese seltenen Tiere leicht zu beobachten. Ende Juni sind die Temperaturen am niedrigsten mit 5°C in der Nacht und 25°C am Tag. Die Tiere konzentrieren sich auf die permanten Wasserquellen.

Juli
Die Flut erreicht das Okavango-Delta und die Kwandoareale. Die Flut kommt mitten in der Trockenzeit von tausenden Kilometer entfernten Hochländern. Die Blätter fallen, das Gras wird kürzer, auf Safari-Trips sind perfekte Sichtbedingungen. Die Nächste sind kalt, die Tage sehr angenehm. Wo vorher kein Wasser war befinden sich nun tolle Mokoro oder Boot Möglichkeiten um die grasenden Tiere zu sichten.

August
Die Herden werden größer und der limitierte Zugang zu Wasser führt zu Spannungen zwischen den sich fortpflanzenden Elefantenherden. Die Fluten erreichen nun Maun und führen zu Aufregung bei den Einheimischen - Wie hoch wird es werden - Wann wird es wieder aufhören? Tausende Reiher, Störche und andere Vögel beginnen im nahe Kwara ihre Nester zu bauen.

September
Die Nachttemperaturen steigen rapide. Am Tag ist es trocken und heiß. Die Elefantenzahl steigt, die Büffelherden ernähren die Löwen gut, tausende Karminspinte kehren von ihren Winterplätzen zurück und viele andere Zugvogelarten kommen an. Einige Bäume und Gräser zeigen ersten Zeichen von neuem Leben.

Oktober
Es ist wirklich heiß, aber es gibt keine bessere Safari-Zeit als jetzt! Die Tiere sind nur aktiv beim ersten Tageslicht und am späten Abend. Es gibt keine Verstecke unter den nackten Bäumen und zertretenem Gras. Perfekte Bedingungen für Nachtfahrten. Naha Kwara gibt es nun tausende von Vögeln, ein echtes Erlebnis!

November
Die Temperaturen sind hoch, der Regen wird sehnsüchtig erwartet. Wenn dieser Mitte November einsetzt beginnen sich die Herden zum grasen zu lichten. Die Geburtssaison beginnt. Die Räuber suchen sich die Jungtiere heraus um ihren Hunger zu stillen. Es gibt eine Menge Interaktionen zwischen Jägern und Beutetieren, welche durch die noch geringe Vegetation gut zu beobachten sind.

Dezember
Der Regen kommt regelmäßiger, die saisonalen Wasserquellen sind gefüllt und die Büsche grünen in brillanten Farben. Die Gräser wachsen hoch, die jungen Antilopen und Impalas wachsen heran und die Tarnung der Räuber fliegt im grünen Gras immer mehr auf. Es gibt viele Interaktionen zwischen den Jägern und den Beutetieren. Alle Zugvögel sind angekommen was perfekt für Vogelbeobachter ist. Die Temperaturen sind etwas kühler durch den Regen, Gewitter kommen oft am Abend vor.

Reiseinformationen & Praktische Tipps

Botswana ist ein modernes und entwickeltes Land, das nicht dem typischen Image eines afrikanischen Landes entspricht. Es hat den niedrigsten Korruptionsindex aller afrikanischen Länder und steht zur Zeit nach Spanien und vor Portugal in der Weltrangliste. Hier einige praktische Tipps für Reisevorbereitung und - ablauf:

Anreise

Es gibt keine Direktflüge von europäischen Flughäfen nach Botswana, einmaliges Umsteigen - meist in Johannesburg (SA) oder Windhoek(Namibia) ist erforderlich. Auf dem Landweg ist Botswana über zahlreiche Grenzstationen erreichbar. Hier müssen allerdings die Öffnungszeiten beachtet werden.

Einreise

Touristen aus der EU benötigen kein Visum, sondern nur einen Reisepass, der noch mind. 6 Monate gültig ist.

Essen

In den Restaurants ist die internationale Küche mit Fleischgerichten die Regel. Camps und Lodges bieten je nach Preisklasse hervorragendes Essen nach internationalem Standard, zum Teil mit südafrikanischem Einfluss. In den Städten wächst der Anteil der Fast Food-Restaurants. Da Botswana Rindfleischexporteur ist, ist das Fleisch oft von allerbester Qualität.

Gesundheit

Malariaprophylaxe ist angeraten, insbesondere während der feuchten Jahreszeit. Ansonsten reicht die übliche Grundimmunisierung (Tetanus, Diphtherie, Polio). Empfohlen wird guter Sonnenschutz, Insektenschutz, kein Leitungswasser, genügend Flüssigkeitszufuhr sowie Mitnahme der üblichen Reiseapotheke. In unseren Gesprächen mit Lodge und Camp-Managern haben wir in Erfahrung gebracht, dass nicht etwa Malaria das dominante Gesundheitsproblem der Gäste ist sondern Dehydrierung. Trinken Sie darum bitte, wann immer Sie von Ihren Guides oder Fahrern dazu aufgefordert werden.

Sicherheit

Botswana zählt zu den sicheren, unbedenklichen Destinationen im südlichen Afrika. Wachsamkeit gegenüber Diebstahl, Vorsicht im Dunkeln, in Parks und unbeleuchteten Nebenstraßen ist ebenso geboten wie zu Hause. Auch allein reisende Frauen können sich in Botswana problemlos bewegen, wenn sie
ihren gesunden Menschenverstand walten lassen. Äußerste Vorsicht ist geboten, wenn man sich im Gelände  / Busch bewegt, um direkte Konfrontationen mit wilden Tieren zu vermeiden.

Sprache

Amtssprache Englisch, Landessprache Setswana

Strom

230 Volt, 50 Hertz. Es gibt dreipolige Stecker nach südafrikanischem Standard und zweipolige Stecker nach britischem Standard. Adapter kann man in Maun oder in Kasane kaufen.

Telefon

Vorwahl aus Deutschland 00267. Es gibt in Botswana kein
komplett abgedecktes Handynetz.

Verkehrsmittel

Mehrmals täglich Inlandsflüge zwischen den größeren Städten, Charterflüge zu touristischen Destinationen (Okavango und National Parks). Moderne Überlandbusse bedienen die meisten Fernstrecken. Ideal ist der eigene Mietwagen. Die Hauptrouten in Botswana sind in sehr gutem Zustand, während auf
Nebenstraßen ein Geländefahrzeug sinnvoll ist. Eine besondere Gefahrenquelle sind freilaufende Esel, Rinder, Ziegen oder Schafe, die sich oft am Rand oder
sogar auf der Straße aufhalten. Man sollte darum IMMER mit mäßiger Geschwindigkeit fahren. In der Dunkelheit potenziert sich die Gefahr, die von diesen Tieren ausgeht wegen der schlechten Sichtbarkeit und stark verkürzter Bremswege. Sinnvolle Reisegeschwindigkeiten reduzieren sich dann auf weniger als die Hälfte und die Fahrzeiten werden entsprechend schnell doppelt so lang. Es empfiehlt sich daher, Nachtfahrten ganz zu vermeiden.

Währung

Landeswährung ist der Pula. 1 Pula = 100 Thebe. 1 Euro ist etwa 10 Pula wert. Der Pula ist 1:1 an den südafrikanischen Rand gebunden. Deswegen werden hier und da Rand als Zahlungsmittel akzeptiert. Kreditkartenbezüge an Bankomaten sind nicht immer möglich. Deshalb solte man genügend Bargeld dabei haben.