Südafrika - Reiseland der Vielfalt

Willkommen in Südafrika, dem Land, das eigentlich eine ganze Welt in sich vereinigt. Und tatsächlich ist dies nicht nur ein Werbeslogan. Allein die Vielfalt an Landschaften zum Beispiel ist unvergleichlich. Da gibt es Wüsten, endlose Trockensavannen, Buschland, Regenwälder, Lagunen und Feuchtgebiete, Hochplateaus, Mittelgebirge mit fruchtbaren Tälern und bizarre Hochgebirge.

Mehr als 2000 Kilometer Küste mit zahllosen Traumstränden säumen das Land, im Westen rauh und melancholisch, im Osten mild und mediterran, im Nordosten tropisch und warm. Moderne Großstädte, europäischer Komfort, eine gute Infrastruktur und eine funktionierende Wirtschaft vereinigen sich in Südafrika mit der Ursprünglichkeit des schwarzen Kontinents Afrika, der uns mit seinen einfachen, freundlichen Menschen und der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt immer wieder in seinen Bann zieht. Südafrika ist kein Land für den schnellen Badeurlaub. Es ist das Ziel für die große Reise, für viele Besucher die schönste Reise ihres Lebens.

Reiseziele Südafrikas

Kapstadt & Westliches Kap

Die Western Cape Provinz, geografisch ein kleines Gebiet, bietet eine Fülle an einzigartigen Zielen. Hier finden Sie die Traumstadt Kapstadt, mit der Kap-Halbinsel und dem Cape of Good Hope. Als weitere Attraktionen empfehlen sich die Winelands um Stellenbosch, Franschhoek und Paarl, die Overberg Küste mit der Walhauptstadt Hermanus, die kleine Karoo mit dem Zentrum der Straußenzucht, die herb-romantische West Coast, das Olifants River Tal mit den bizarren Cederbergen und schließlich der Westteil der Großen Karoo mit ihren weiten Hochland Steppen

Garden Route

Die Garden Route, eines der bevorzugten Reiseregionen Südafrikas. Mit zauberhaften Badeorten am Indischen Ozean, wie Mossel Bay, Wilderness, Kynsna oder Plettenberg Bay und dem Tsitsikamma Nationalpark, einem Paradies für Natur- und Wanderfreunde.

Eastern Cape

Die Ostkap Provinz mit der Hauptstadt Port Elizabeth und dem Addo Elephant Nationalpark als Highlight. In diese Reiseregion fällt auch der südliche Teil der Großen Karoo, mit Attraktionen wie dem historischen Graaff-Reinet oder dem Mountain Zebra Nationalpark. Auch die sonnenverwöhnten Badeorte Kenton-on-Sea und Port Alfred und die ehemalige Transkei mit ihrer malerischen Wild Coast gehören dazu

Der Nordosten

Mit den Provinzen Gauteng, Mpumalanga, Limpopo und North-West. Die Hauptstadt Pretoria und die Metropole Johannesburg, für viele Reisende der "port of entry". Außer dem Kruger National Park findet man hier viele weitere Highlights wie die malariafreien Wildreservate im Waterberg, die Drakensberge von Mpumalanga mit den spektakulären Blyde River Canyon, die Ndebele Kultur Dörfer oder das Spielerparadies Sun City.

Free State

Südafrikas Free State Provinz mit ihrer Hauptstadt Bloemfontein liegt ein bisschen abseits der großen Touristenströme. Besucher finden hier, im Kernland der burischen Bevölkerung, ein Stück authentisch ländliches Südafrika. Auch der Free State bietet interessante Naturreservate, mit dem Golden Gate Nationalpark als Highlight.

KwaZulu-Natal

Die Provinz KwaZulu-Natal mit der Metropole Durban am Indischen Ozean. Hier findet man traumhafte Badestrände, die Wildparks Umfolozi und Hluhluwe, Mkhuze, Tembe, Ndumo, Ithala, den iSimangaliso Wetland Park, die Zulu Cultural Dörfer, die lieblichen Midlands und das dramatisch schöne Hochland des uKhahlamba Drakensberg Parks

Northern Cape

Die dünn besiedelte nördliche Karoo und Kalahari Region. Endlose Weiten und faszinierende Landschaften. Spektakulär ist der Kgalagadi Transfrontier National Park mit seinem immensen Wildbestand. Die Provinz bietet viele weitere Highlights, wie die Augrabies Wasserfälle, Upington am Oranje River, die Diamantenstadt Kimberley, der entlegene Richtersveld National Park, einsame Fischerdörfer und das wildblumenreiche Namaqualand mit der Hauptstadt Springbok

Link zu Südafrika Tourismus

Rundreisen

Höhepunkte Südafrika (Studiosus)

Rundreise, 15 Tage/ 14 Nächte ab/bis FRA/MUC, Preise pro Person ab Euro 2795.-- / CHF 3040.--, inkl. Flug (Zuschlag für Flüge ab CH. 22 Abreisetermine 2016, Unterkuft gem. Beschreibung.Günstiger Preis durch etwas niedrigere Hotelkategorie und leicht erhöhte Teilnehmerzahl. Details zu den Leistungen und Preisen finden Sie hier

Zweiwöchige Studienreise zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Südafrikas, inklusive deutschsprechender Reiseleitung.

 

1. Tag, Donnerstag, 14.01.2016: Take-off nach Südafrika!

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Am Abend Abflug mit South African Airways von Frankfurt oder München nach Johannesburg (Nachtflug, Flugdauer ca. 10 Std.).

2. Tag, Freitag, 15.01.2016: Die Farbe des Goldes

Am Morgen landen Sie in Johannesburg, wo Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter auf dem Flughafen begrüßt. Facettenreich präsentiert sich die Stadt des Goldes: gestylte Yuppies neben den Bewohnern der Squattercamps, der gläserne „Diamant“, einst Sitz des Weltkonzerns De Beers, neben Gebäuden aus der Kolonialzeit und „Soccer City“, wo das Endspiel der Fußballweltmeisterschaft 2010 stattfand. Im Apartheidmuseum werden wir mit der schwierigen Vergangenheit des Landes konfrontiert. Extra Tour Nachmittags Rundfahrt durch Soweto: Wir sehen einfachste Hütten neben Villen, das neue Fußballstadion und das größte Krankenhaus Afrikas. Beim Besuch eines Selbsthilfeprojekts haben Sie Gelegenheit, im Gespräch tiefer in die Lebenswelt Südafrikas einzudringen. Das neue Südafrika - live! 70 km.

3. Tag, Samstag, 16.01.2016: Durch das Herz Südafrikas

Nach einem opulenten Frühstück mit Rooibostee und frischen Früchten zeigt Ihnen Ihr Reiseleiter die Hauptstadt Pretoria - das Voortrekker-Monument, das von der Geburt des Burenstaates erzählt, ebenso die Union Buildings, den Sitz der Regierung, der 1994 von Nelson Mandela im Triumph in Besitz genommen wurde. Überlebensgroß, wie seine Bedeutung, die ihm zu Ehren errichtete Statue. Heute versteht sich das Land als Rainbow Nation: In ihm sollen alle Menschen, gleich welcher Herkunft und Hautfarbe, gleichberechtigt miteinander leben. Doch wie ist das Spannungsfeld zwischen Anspruch und Wirklichkeit? Ihr Reiseleiter nimmt Stellung! Vorbei an Maisfeldern, Rinderfarmen und Bergwerken steuern wir dann gen Osten - in Richtung Lowveld. 430 km. Drei Übernachtungen in Hazyview.

4. Tag, Sonntag, 17.01.2016: Panoramatour

Freuen Sie sich auf einen Tag, an dem es von einem landschaftlichen Höhepunkt zum nächsten geht: von malerischen Wasserfällen zum Trauer- und zum Freudenfluss; vom atemberaubenden Blyde River Canyon zum „Fenster Gottes“ - Panoramen mit Fernblick, bei gutem Wetter fast bis nach Mosambik! Zu Mittag besteht Gelegenheit, in Graskop bei Harries die legendären Pfannkuchen zu probieren! Im Goldrauschstädtchen Pilgrim's Rest ist noch vieles so wie früher: die Wellblechhütten, die Kneipen, die Straßen. Nur nicht die Souvenirs in den Läden. 250 km.

5. Tag, Montag, 18.01.2016: Im Reich der wilden Tiere

Früh raus aus den Federn - zu unserem nächsten Höhepunkt: einer aufregenden Safari im offenen Geländefahrzeug. Gleich bei der Einfahrt in den legendären Krüger-Nationalpark kreuzen Impalas unseren Weg, Antilopen, die hier zu Zehntausenden leben. Über Stock und Stein begeben wir uns auf Spurensuche - die „Big Five“ wollen wir aufspüren: Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard und Büffel. Wir entdecken aber auch sprungstarke Kudus, elegante Giraffen und freche Paviane. Fotomotive, um die man Sie beneiden wird. Ca. 200 km.

6. Tag, Dienstag, 19.01.2016: Königreich Swasiland

Vorhang auf für einen sehr ursprünglichen Teil des Schwarzen Kontinents: das Königreich Swasiland. Afrika wie aus dem Bilderbuch: malerische Berge, sanfte Hügel, grasende Rinder und versprengte weiße Ziegen - aber auch ein verschwenderischer Operettenkönig, bittere Armut, eine hohe Aidsrate und keine Spur von Demokratie! Den Nachmittag verbringen Sie in unserem freundlichen Hotel im Hochland nach Lust und Laune. Im Pool? Auf dem Tennisplatz? Oder bei einem kleinen Spaziergang durch den Wald? 290 km.

7. Tag, Mittwoch, 20.01.2016: Weiße und Schwarze Nashörner

Zurück in Südafrika erwartet uns im Hluhluwe-Wildreservat eine Wildbeobachtungsfahrt mit einem besonderen Kick: „weiße“ Nashörner! Und „schwarze“ Exemplare sind mit ein wenig Glück auch dabei. Und abends? Eine „Nachtsafari“ direkt vor unserer Zimmertür! Buschbabys mit süßen Kulleraugen blinzeln durch die Büsche!

8. Tag, Donnerstag, 21.01.2016: Zululand - Tänze, Trommeln, Traditionen

Im Herzen des Zululandes bringen uns Angehörige dieses Volksstammes stolz ihre Traditionen nahe. Auf dem Weg nach Durban berichtet Ihr Reiseleiter, wie die Zulus mit den Xhosas und den anderen afrikanischen Völkern auskommen. Nachmittags Rundfahrt durch Durban: Industriestadt, Hafen und Seebad zugleich - mit einer indischen Note! Extra Tour 350 km. Der Abend bleibt frei.

9. Tag, Freitag, 22.01.2016: Zum Tsitsikamma-Nationalpark

Szenenwechsel. Von Durban fliegen wir nach Port Elizabeth. In etwa zwei Stunden erreichen wir von hier den reizvollen Tsitsikamma-Nationalpark. Wir erkunden die Felsenküste und lassen uns von der Magie des Regenwalds betören. Hier beginnt die landschaftlich spektakuläre Gartenroute. Mitten im Wald liegt unser originelles Hotel - hölzerne Bungalows mit Whirlpool. 170 km.

10. Tag, Samstag, 23.01.2016: Die Gartenroute

An einem der schönsten Küstenabschnitte des Landes reisen wir über Plettenberg Bay nach Knysna - unterwegs bieten sich jede Menge Attraktionen. Wir sehen, wie Mutige sich beim höchsten Bungeesprung der Welt aus 216 m Höhe von der Bloukransbrücke stürzen. Ein spektakulärer Fotostopp! In Knysna können Sie mit dem Boot über die Lagune zu den Knysna Heads fahren oder in den Läden und Galerien des Ortes stöbern. Oder die freie Zeit ganz nach Ihren eigenen Vorstellungen gestalten. 90 km.

11. Tag, Sonntag, 24.01.2016: Durch das Land am Kap

Im sympathischen Hafenstädtchen Mossel Bay gibt es allerhand zu entdecken: ein Meeresbiologiemuseum, einen legendären Milchholzbaum und die Nachbildung einer Karavelle der portugiesischen Seefahrer. Auf unserer Fahrt nach Kapstadt stoppen wir im historischen Swellendam. Die drittälteste Stadt Südafrikas wartet mit Häusern im kapholländischen Stil auf, und der ehemalige Sitz des Landvogts präsentiert alte Handwerkskunst. 510 km auf gut ausgebauten Straßen. Drei Übernachtungen in Kapstadt.

12. Tag, Montag, 25.01.2016: Zum Kap der Guten Hoffnung

Mit der Seilbahn schweben wir auf den Tafelberg (wetterabhängig). Ein grandioser Ausblick auf die Stadt und die Bucht! Eine der schönsten Straßen der Welt führt zu einem weiteren Höhepunkt unserer Reise: dem Kap der Guten Hoffnung. 140 km. Am Abend haben Sie die Wahl: ein Abendessen an der Waterfront, ein Traditionsrestaurant in der Altstadt, afrikanische Küche im Africa Café oder auch Gourmetküche in einem der Spitzenrestaurants Südafrikas. Ihr Reiseleiter gibt Ihnen Tipps.

13. Tag, Dienstag, 26.01.2016: Kapstadt

Die spektakuläre Lage am Fuße des Tafelbergs macht die „Mother City“ Südafrikas zu einer der schönsten Städte der Welt. Wir erkunden den Company's Garden, bereits im 17. Jahrhundert gepflanzt, das historische Zentrum und das District Six Museum. Was wir dort auf Fotos sehen, hat unser Gesprächspartner 1960 live erlebt: Der Stadtteil, in dem er aufgewachsen ist, wurde von der Apartheidregierung plattgewalzt. Eine Begegnung, die unter die Haut geht. Extra Tour Am Nachmittag Zeit für sich selbst: eine Champagnerfahrt mit dem Boot in der Tafelbucht oder ein Hubschrauberrundflug? Oder eine Fahrt zur Robbeninsel, der Gefängnisinsel zu Zeiten der Apartheid? Oder ziehen Sie es vor, im Aquarium dem Weißen Hai ins Auge zu schauen? Abends nehmen wir in einem guten Restaurant kulinarisch Abschied von Südafrika.

14. Tag, Mittwoch, 27.01.2016: Goodbye, Südafrika!

Für letzte Einkäufe oder einen Bummel bleibt noch Zeit, bevor wir am Nachmittag mit South African Airways nach Johannesburg und weiter Richtung Europa fliegen.

15. Tag, Donnerstag, 28.01.2016: Rückkehr aus Südafrika

Frühmorgens Ankunft in Frankfurt bzw. München und Anschluss zu den anderen Orten.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den nächsten verfügbaren Abreisetermin innerhalb des angegebenen Zeitraums.

Details zu den Leistungen und Preisen finden Sie hier

Grosse Südafrika Rundreise mit Viktoria Wasserfällen (Studiosus)

Rundreise, 24 Tage/ 23 Nächte ab/bis FRA/MUC, Preise pro Person ab Euro 5095.-- / CHF 5670.--, inkl. Flug (Zuschlag für Flüge ab CH. 14 Abreisetermine 2016, Unterkuft gem. Beschreibung.

Details zu den Leistungen und Preisen finden Sie hier.

  • Eine dreiwöchige Studienreise, die Ihnen Südafrika in allen Facetten nahebringt
  • Mit Besuch der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Landes zwischen Krüger-Nationalpark und Kapstadt
  • Vier Tage in Kapstadt
  • Mit Swasiland, Zululand und den Drakensbergen
  • Komfortable Hotels
  • Besuch der Viktoriafälle
  • Deutsch sprechende Reiseleitung

1. Tag, Sonntag, 31.01.2016: Flug ins Land des Regenbogens

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Am Abend Flug von München oder Frankfurt mit South African Airways nach Johannesburg (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.). Spannende Lektüre zur Einstimmung auf das Land: ein Kriminalroman des Erfolgsautors Deon Meyer!

2. Tag, Montag, 01.02.2016: Willkommen in Südafrika

Am Morgen landen Sie in Johannesburg, Ihr Reiseleiter heißt Sie in Südafrika willkommen, und vom Flughafen geht es gleich zu Mrs. Ples. Sie ist ca. 2,6 Millionen Jahre alt, ihre spärlichen Überreste liegen im Nationalmuseum in Pretoria. Durch sie erfahren wir Spannendes über unsere eigene Herkunft. Das Voortrekker-Monument ist ein steinernes Epos über die Anfänge des Burenstaats, eine Beschwörung des Geistes der weißen Pioniere. Heute hält Nelson Mandela, in Bronze gegossen, vor den Union Buildings seine segnenden Hände über die Menschen aller Hautfarben. Im Laufe des Nachmittags erreichen wir unser Hotel in Fourways, einem wohlhabenden Vorort von Johannesburg. 120 km. Zwei Übernachtungen.

3. Tag, Dienstag, 02.02.2016: Johannesburg - die Farbe des Goldes

Der Tag beginnt mit einem opulenten südafrikanischen Frühstücksbuffet, mit frischem Obst und Burenwurst. So sind wir gut gestärkt für eine aufregende Zeitreise durch die vielschichtige Metropole Johannesburg: Der Wandel und das bunte hektische Leben in der alten Innenstadt wie auch die Stadionneubauten für die Fußballweltmeisterschaft 2010 zeugen von der Aufbruchstimmung, die Südafrika ergriffen hat. Das Apartheidmuseum und unsere Rundfahrt durch Soweto konfrontieren mit der schwierigen Vergangenheit und der bestehenden sozialen Ungleichheit. Mögen Sie Chakalaka, das traditionelle Township-Gericht, oder doch lieber gebratenes Huhn? Wir laden Sie ein zu einem afrikanischen Mittagessen in einem Restaurant der Millionenstadt. Wir besuchen auch ein Selbsthilfeprojekt, wo Sie im Gespräch mit dem Leiter Einblicke in den südafrikanischen Alltag gewinnen können.

4. Tag, Mittwoch, 03.02.2016: Im Herzen Südafrikas

Wir stoßen ins Herz Südafrikas vor - in die schier unendliche Weite des Landes. Maisfelder, weitläufige Rinderfarmen, Kohlebergwerke. Unterwegs lässt Sie Ihr Reiseleiter Biltong probieren, luftgetrocknetes Fleisch, eine Spezialität der Buren. Im Goldrauschstädtchen Pilgrim's Rest scheint noch alles so wie früher zu sein: die Wellblechhäuser, die Straßen, die Kneipen. In unserem Resorthotel haben Sie Wohlfühlgarantie: ein Dorf mit kleinen Gassen in einem tropischen Park. Was will man mehr? 470 km. Vier Übernachtungen bei Hazyview.

5. Tag, Donnerstag, 04.02.2016: Panoramatour

Ein Tag wie eine Wundertüte: voller Überraschungen - und aussichtsreich. Wasserfälle, bizarre Felsen, Trauer- oder Freudenfluss oder beides? Wir folgen den „Glücksspuren“ von Digger Bourkes bis zum Blyde River Canyon. Spektakulärer Höhepunkt: die Drei Rondavels. Bei gutem Wetter bietet sich ein Panorama mit Ausblicken bis fast nach Mosambik. Unser Weg führt auch zum „Gottesfenster“. Brauchen Sie einen Tipp fürs Mittagessen? In Graskop fällt die Wahl nicht schwer. Die gefüllten Pfannkuchen müssen Sie einfach probieren! 200 km. Extra Tour

6. Tag, Freitag, 05.02.2016: Im Reich der wilden Tiere

Früh raus aus den Federn - wir wollen dabei sein, wenn die Savanne erwacht. Auf geht's zu einer aufregenden Safari in offenen Fahrzeugen im legendären Krüger-Nationalpark! Wir nehmen die Fährte der „Big Five“ auf: Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard und Büffel. Aber auch Impalas, Kudus, Giraffen und Paviane präsentieren sich als Fotomodelle. Motive, um die man Sie beneiden wird. Auf einem gesicherten Rastplatz packen wir unsere Frühstücksboxen aus. Ein unvergesslicher Tag im Reich der wilden Tiere! Ca. 250 km.

7. Tag, Samstag, 06.02.2016: Wildtiere oder Wildwasser?

Schon Pläne für Ihren freien Tag? Entspannen Sie doch am Hotelpool! Sie können aber auch an einem zweiten Ausflug mit offenen Fahrzeugen in Afrikas Arche Noah, den Krügerpark, teilnehmen - und die afrikanische Natur sehen, hören, riechen (halbtags 70 €, ganztags 90 €). Oder sind Sie Funsport-Fan? Beim längsten Skyway Afrikas sausen Sie an einem 1,2 km langen Drahtseil über die Wipfel. Oder mögen Sie lieber White-Water-Rafting oder White-Water-Tubing mit Lkw-Schläuchen? Entscheiden Sie einfach nach Ihrer Stimmung! Ihr Reiseleiter hilft Ihnen bei der Buchung.

8. Tag, Sonntag, 07.02.2016: Stippvisite in Swasiland

Durch Zuckerrohrfelder führt die Fahrt ins Königreich Swasiland. Afrika wie aus dem Bilderbuch: malerische Berge, saftiges Grün, dichte Wälder - und freundliche Menschen. Aber auch: eine hohe Aidsrate und ein König, der bekannt ist für seinen ausschweifenden Lebensstil! 310 km. Der Nachmittag gehört Ihnen: Golfplatz? Pool und Wellness? Süßes Nichtstun? Sie entscheiden, worauf Sie Lust haben.

9. Tag, Montag, 08.02.2016: Weiße Nashörner

Auf schnellstem Wege geht es zurück nach Südafrika. 290 km. Nachmittags Wildbeobachtungsfahrt im Hluhluwe-Wildreservat. Der besondere Kick: „weiße“ Nashörner in Mengen! Vielleicht mischt sich ja auch einmal ein „schwarzes“ darunter. Ihr Reiseleiter klärt Sie über den Unterschied auf. Afrika pur: Busch, Savanne und spektakuläre Panoramen! In der großzügigen Anlage des Hilltop Camp übernachten wir in afrikanisch anmutenden Bungalows - geräumig und komfortabel.

10. Tag, Dienstag, 09.02.2016: Zululand - Tänze, Trommeln, Traditionen

Im Herzen des Zululandes hält das größte Volk Südafrikas seine Traditionen weiterhin lebendig. Stolze Zulus empfangen uns, zeigen ihre Tänze und schildern ihre Gebräuche. Im Gespräch können wir viel über die ethnische Vielfalt Südafrikas erfahren. Anschließend Weiterreise durch die Zuckerrohr- und Bananenfelder des Zululandes nach Durban. 350 km. Der Abend ist frei.

11. Tag, Mittwoch, 10.02.2016: Von Durban zum Dach Südafrikas

Multikulti in Durban: Extra Tour Der Stadtstrand mit der zur Fußballweltmeisterschaft 2010 herausgeputzten, farbenfrohen und lebendigen Goldenen Meile, Menschengewimmel und duftende Gewürze auf dem indischen Markt und viele bunte Impressionen mehr. Wir verlassen Durban. Auf geht's zum Dach Südafrikas - mit einem Stopp am Wasserfall des Flusses Umgeni. Inmitten der majestätischen Felsen der Drakensberge liegt unser Hotel. Bevor wir es beziehen, besuchen wir ein Konzert des bekannten Drakensberg Boys Choir (nicht bei allen Abreisen möglich). 230 km. Zwei Übernachtungen in den Drakensbergen.

12. Tag, Donnerstag, 11.02.2016: In den Drakensbergen

Der Tag gehört Ihnen! Ein freier Tag zum Entspannen oder für die Fitness. Wenn Sie möchten, führt Sie ein Bergführer auf einer Wanderung in die grüne Bergwelt zu interessanten Felsbildern der San. Oder wollen Sie auf eigene Faust wandern? Ihr Reiseleiter hält Karten bereit. Oder reiten, radeln, angeln, rudern, paddeln? Es gibt viel zu tun. Und der nahe Golfplatz im Champagne Sports Resort ist einer der besten des Landes!

13. Tag, Freitag, 12.02.2016: Nach Tsitsikamma

Szenenwechsel. Mit dem Bus geht es zurück nach Durban. 200 km. Kurzer Flug nach Port Elizabeth. In den Wäldern von Tsitsikamma erwartet uns ein originelles Hotel: Bungalows, die Häusern der Pionierzeit nachempfunden sind. Sie liegen in einer wunderbaren Gartenanlage inmitten des Waldes. Und abends lockt der Holzfäller-Pub mit einer kleinen Brauerei - Treffpunkt von Hotelgästen und Dorfbewohnern. 140 km.

14. Tag, Samstag, 13.02.2016: Auf der Gartenroute

Immergrüner Regenwald und vom Meer umtoste Felsen - aus dem reichhaltigen Angebot der Natur im Tsitsikamma-Nationalpark kann jeder seine „Rosine“ herauspicken: ein Spaziergang zu einer Hängebrücke? Eine kleine Bootsfahrt auf dem Storms River (gezeitenabhängig, ca. 10 €)? Wollen Sie etwas Abenteuer? Dann lassen Sie sich abseilen! Oder doch lieber ein erfrischendes Bad im Indischen Ozean? Jetzt folgen wir der landschaftlich reizvollen Gartenroute: Flüsse, Bäche und Lagunen, Wälder, Wiesen, Strände und Felsenküsten wechseln einander ab. Über Plettenberg Bay erreichen wir Knysna, den beliebten Ferienort. 130 km. Abendessen in einem guten Restaurant.

15. Tag, Sonntag, 14.02.2016: Zu Vogel Strauß und in die Unterwelt

Kameraakku geladen? Haushohe Dünen und einsame Strände bei Wilderness und eine eindrucksvolle Passstraße über die Outeniquaberge nach Oudtshoorn erwarten uns heute. Auf einer Straußenfarm können wir den Führer alles fragen, was wir schon immer über den Vogel wissen wollten: Steckt er tatsächlich bei Gefahr den Kopf in den Sand? Mittagessen „vom Strauß“, dann führt unser Weg in die Unterwelt: Die Cango-Tropfsteinhöhle ist die beeindruckendste in Südafrika - geräumig, angenehm temperiert und beleuchtet. Extra Tour Übernachtung in Oudtshoorn 180 km.

16. Tag, Montag, 15.02.2016: Nach Kapstadt

Auf der letzten langen Etappe unserer Reise folgen wir der historischen Route 62. Die Straße, die sich zwischen den Gebirgszügen des Kaplandes hindurchzwängt, ist nicht nur eine Strecke von großer landschaftlicher Schönheit. Sie passiert kleine Städtchen wie Calitzdorp, Bonnievale oder Montagu und spiegelt die Siedlungsgeschichte der Region. Wir erreichen Robertson und das Breedetal, Aushängeschild des südafrikanischen Weinbaus, und stoppen in Worcester am eindrucksvollen botanischen Garten, der Ihnen die Pflanzenwelt der Karoo vor Augen führt. 430 km. Fünf Übernachtungen in Kapstadt.

17. Tag, Dienstag, 16.02.2016: Kapstadt

Seilbahnfahrt auf den Tafelberg (wetterabhängig) mit grandiosem Blick über den Company's Garden mit dem Parlamentsgebäude, Greenmarket Square und andere Stationen unserer anschließenden Stadtbesichtigung. Nachmittag und Abend gehören Ihnen. Besuchen Sie die ehemalige Gefängnisinsel Robben Island (UNESCO-Kulturerbe)! Oder machen Sie eine Champagner-Bootsfahrt in der Tafelbucht. Ihr Reiseleiter hilft beim Buchen. Oder ins Aquarium und anschließend Shopping an der Waterfront?

18. Tag, Mittwoch, 17.02.2016: Genießerausflug in die Winelands

Ein besonders genussvoller Tag! Für das Auge: ein Stadtrundgang in Stellenbosch mit seinen malerischen kapholländischen Häusern. Extra Tour Für den Geist: Franzosen kultivierten den Weinbau in Südafrika. Was ist in Franschhoek von der Kultur der Hugenotten geblieben? Für den Gaumen: eine Weinprobe in einem renommierten Weingut. Vor dem Sprachenmonument in Paarl diskutieren wir über die komplizierte Verständigung der verschiedenen Völker Südafrikas untereinander. 180 km.

19. Tag, Donnerstag, 18.02.2016: Wale, Robben, Haie - oder Kapstadt

Ein Tag der 1000 Möglichkeiten! Ins Goldmuseum oder an den Bloubergstrand? Noch einmal auf den Tafelberg oder ins Malaienviertel Bo Kaap? Oder wollen Sie Ihren Reiseleiter auf einem Ausflug zu den Walen begleiten (65 €, nur bei Abreisen von Juli bis Oktober)? In dieser Zeit kommen die majestätischen Tiere sehr nahe an die Küste von Hermanus und lassen sich hervorragend beobachten. Auf dem Rückweg noch eine Augenweide: der botanische Garten von Betty's Bay, der Ihnen die Vegetation des Fynbos präsentiert (UNESCO-Naturerbe). 280 km. Der Abend gehört Ihnen.

20. Tag, Freitag, 19.02.2016: Zum Kap der Guten Hoffnung

Eine der schönsten Küstenstraßen der Welt führt uns zum Endpunkt der Reise: dem legendären Kap der Guten Hoffnung. Tief unter uns brandet das Meer gegen die berühmten Felsen. Auf dem Rückweg nach Kapstadt machen wir noch einen Abstecher zu einer Pinguinkolonie am Strand von Boulders. 140 km. Abends wartet beim Abschiedsessen im Africa Café eine kulinarische Reise durch den Kontinent auf Sie.

21. Tag, Samstag, 20.02.2016: Flug zu den Viktoriafällen

Sie fliegen am Vormittag mit South African Airways von Kapstadt über Johannesburg nach Victoria Falls in Simbabwe. Ein Beauftragter unserer Agentur begrüßt Sie am Flughafen und begleitet Sie zu Ihrem Hotel ganz in der Nähe der Wasserfälle. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Genießen Sie die Ruhe und nehmen Sie einen Drink an der Bar! Sie haben auch Gelegenheit zu einem ersten Spaziergang zu den Wasserfällen (Eintritt ca. 25 €) und am Ufer des Sambesis. Zwei Übernachtungen an den Viktoriafällen.

22. Tag, Sonntag, 21.02.2016: Die Viktoriafälle

Am Vormittag holt Sie ein Mitarbeiter unserer Agentur vom Hotel ab und begleitet Sie zu den Viktoriafällen. Der Weg führt zu verschiedenen Aussichtspunkten, von denen Sie die gewaltigen Wassermassen in die Schlucht hinabstürzen sehen. Vergessen Sie nicht Ihren Regenschirm, denn bei hohem Wasserstand sprüht die Gischt hoch hinauf! Für den Nachmittag ist eine geruhsame Bootspartie auf dem Sambesi geplant, bei der Sie mit einem Glas Wein oder einem Cocktail in der Hand die Flusspferde beobachten können.

23. Tag, Montag, 22.02.2016: Rückflug

Den Vormittag können Sie nach Lust und Laune genießen. Am Nachmittag Rückflug von Victoria Falls nach Johannesburg und Anschluss zum Flug nach Europa (Umsteigezeit ca. 4,5 bis 6 Std.)

24. Tag, Dienstag, 23.02.2016: Rückkehr aus Afrika

Frühmorgens Ankunft in Frankfurt bzw. München und Anschluss zu den anderen Orten.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den nächsten verfügbaren Abreisetermin innerhalb des angegebenen Zeitraums.

Details zu den Leistungen und Preisen finden Sie hier.

Gartenroute und Karoo - ab Kapstadt/bis Port Elizabeth (5 Nächte) , Preis pro Person ab Euro 736.-- / CHF 825.--

Details zu den Leistungen und Preisen finden Sie hier

Eingeschlossene Leistungen: 
Mietwagenreise:   

  • Begrüßung am Flughafen Kapstadt oder Johannesburg   
  • Mietwagenreise laut Reiseverlauf  
  • 5 Nächte in den genannten oder gleichwertigen Hotels  
  • Verpflegung gemäß Programm: F = Frühstück (5x)  
  • Reiseführer, Informationsmaterial und DERTOUR-Tasche mit den Reiseunterlagen

Nicht eingeschlossene Leistungen:   
  • Trinkgelder  
  • Eintrittsgebühren für die Nationalparks (Conservation Fees) ZAR 150-200/72-100 pro Erw./Kind pro Tag  
  • Mietwagen  
  • Parkgebühren der Hotels

IHR DERTOUR-VORTEIL:   

  • Mietwagen zur Tour inklusive Einwegmiete und GPS 
  • DERTOUR-Planer inklusive

Kapstadt ist der Ausgangspunkt für diese Mietwagenreise, die Ihnen die Bergregionen präsentiert. Die Weingebiete, die Straußenmetropole Oudtshoorn oder die Wildbeobachtungen im Addo Elephant Nationalpark sind nur einige Sehenswürdigkeiten entlang der Gartenroute.
Reiseverlauf:

1. Tag: Kapstadt - Stellenbosch

Nach Ankunft in Kapstadt Flughafen Begrüßung durch einen Repräsentanten unseres Partners und Übergabe der Hotelgutscheine. Übernahme des separat gebuchten Mietwagens. Fahrt, vorbei an schönen Weingütern, in den wunderschönen kapholländischen Ort Stellenbosch. Mit vielen historischen Gebäuden, schönen Cafés und Restaurants lädt er zum Verweilen ein. Übernachtung im Oude Werf Hotel 4 Sterne. Ca. 36 km
2. Tag: Stellenbosch - Roberston
Nach dem Frühstück fahren Sie entlang der Weinroute durch das Gebiet Paarl und Franschhoek und erreichen Sie den Ort Robertson. Robertson ist bekannt für seine exzellenten Weine und die Brandyherstellung. Es gibt viel Zeit, diese Region heute und auch morgen zu erkunden, da die Tagesetappen recht kurz sind. Übernachtung in Robertson im Ballindery Guest House 3 Sterne. Ca. 60 km (F)
3. Tag: Roberston - Montagu/Karoo Nationalpark
EInen entpsannten Start in den Tag mit einem gemütlichen Frühstück können Sie sich gönnen, um danach die schöne Region zu erkunden. Umgeben von einer herrlichen Landschaftsszenerie führt Siedie Route heute nach Montagu. Sie erreichen Ihre Lodge, je nach Ihrer ganz infdividuellen Planung am Nachmittag. Übernachtung in der Mimosa Lodge 4 Sterne. Ca. 100 km (F)
4. Tag: Montagu/Karoo Nationalpark - Oudtshoorn
Sie setzen die Reise fort und erreichen über Ladysmith und Calitzdorp die Region um Outsdoorn, ihr heutiges Etappenziuel. Je nach Ihrer ganz persönlichen Planung wäre es heute möglich, am frühen Nachmittag einen Besuch (nicht inkl.) in den berühmten Cango Tropfsteinhöhlen einzuuplanen. Übernachtung in der De Zeekoe Guestfarm 4 Sterne. Ca. 236 km (F)
5. Tag: Oudtshoorn - Addo
Ein früher Start in den Tag, denn es ist eine etwas längere Fahrt auf dem heutigen Programm vorgesehen. Entlang der R62 fahren Sie über das herrliche Hinterland in die Region um Addo. Sie erreichen das gemütliche Cosmos Cuisine Guesthouse (4 Sterne) im schönen Sunday River Valley am Nachmittag. Ca. 500 km (F)
6. Tag: Addo - Port Elizabeth
Das Guesthouse liegt nur ca. 10 Autominuten vom Addo Elephant Nationalpark entfernt und sollten es Ihre individuell geplanten, weiterführenden Reisedaten zeitlich zulassen, so empfehlen wir Ihnen einen frühen Start in den Tag, um einen fakultativen Besuch im Addo Elephant Nationalpark einzuplanen. Danach Fahrt nach Port Elizabeth zum Flughafen und Rückgabe des separat gebuchten Mietwagens. Ende der Mietwagenreise. Ca. 160 km (reine Fahrtstrecke ohne Addo Elephant Nationalpark) (F)

Details zu den Leistungen und Preisen finden Sie hier

Informationen zum Krüger Park und anderen Nationalparks

Wer nach Südafrika reist, für den ist der Besuch eines der vielen Nationalparks ein absolutes Muss. Sie möchten sicherlich die Big 5 (Elefant, Löwe, Leopard, Büffel und Nashorn) sehen. Auf dieser Seite finden Sie Informationen über die verschiedenen Südafrika Nationalparks, Foto-Safaris und die typischen Gewohnheiten, die dazu gehören.

Krüger Nationalpark

Der bekannteste und wichtigste Südafrika Nationalpark ist natürlich der Krügerpark. Er liegt im nordöstlichen Teil des Landes und umfasst ein größtenteils noch unberührtes Naturgebiet von 60 mal 350 km. Im Krüger Nationalpark liegen etwa 20 Camps (eingezäunte Gebiete), in denen die Parklodges und Unterkünfte liegen. Außerdem gibt es noch einige private Parks (mit Lodges), teilweise am Rande des Parks. Da die dazwischen liegenden Zäune entfernt wurden kann das Großwild frei umher ziehen.

In und um den Krüger Nationalpark gibt es viele Übernachtungsmöglichkeiten. Der Preis hängt von der Lage, der Qualität der Unterkünfte und der gebotenen Extras wie Verpflegung und Fotosafaris ab. Im folgendem werden die Unterschiede zwischen einer Übernachtung im Park und außerhalb erklärt.

Unterkünfte im Krüger Nationalpark

Vorteile:
Die Unterkünfte im Park (Krüger Camps) sind relativ preiswert. Außerdem sind Sie von niemandem abhängig und können Ihren Tag und die Route ganz nach Ihren Wünschen planen.

Nachteile:
Die Krüger Camps (wie Skukuza, Satara, Olifants) werden von der Regierung geführt. Aus diesem Grund sind die Restcamps häufig recht groß (wie ein großer Bungalowpark) und haben wenig Atmosphäre. Mahlzeiten sind nicht inbegriffen und die Restaurants sind ebenfalls auf eine große Anzahl von Gästen ausgelegt. Sie können auch den Grill (Braai) vor Ihrem Haus benutzen, aber dann sollten Sie schon außerhalb des Parks einkaufen gehen. In den meisten Camps gibt es einen Supermarkt, aber die Auswahl ist begrenzt. Auch geführte Fotosafaris sind nicht im Übernachtungspreis enthalten. Es ist zu empfehlen eine organisierte Morgen- oder Abend-Foto-Safari buchen (vor Ort häufig ausgebucht); Sie sind dann zu Fuß oder mit dem Landrover im Park unterwegs und gehen in Begleitung eines erfahrenen Guides auf der Suche nach den wilden Tieren.

Private Lodges rund um den Krüger Nationalpark

Vorteile:
Die Unterkünfte sind kleiner und bieten mehr Atmosphäre. Die Unterbringung erfolgt auf Basis von Vollpension und Fotosafaris. Normalerweise ist mindestens eine Safariaktivität pro Tag inklusive. Da Sie mit ausgebildeten Guides auf Safari gehen, haben Sie in der Regel bessere Chancen die Big Five zu sehen. Am Abend essen Sie oft am Lagerfeuer und werden so das wahre Buschfeeling bekommen.

Nachteile:
Natürlich ist der Preis hier höher als bei den staatlichen Unterkünften. Der Aufenthalt ist in der Regel mit Halb- oder Vollpension inklusive aller Aktivitäten, was es schnell teuer aussehen lässt. Zählen Sie die Mahlzeiten dazu, dann fällt der Preisunterschied gegenüber den preiswerteren Parks kaum auf.

Weitere wichtige Südafrika Nationalparks

Hluhluwe-Umfolozi
Eigentlich Hlhuhluwe-Imfolozi Nationalpark, 1897 zum Nationalpark erklärt und nach dem Krüger Nationalpark der älteste Südafrika Nationalpark. Er besteht aus zwei Teilen: Hluhluwe und Imfolozi, die durch eine Art Korridor miteinander verbunden sind. Es ist einer der schönsten Parks Südafrikas, den Sie eigentlich nicht verpassen dürfen! Es gibt Löwen, Elefanten, Giraffen, sowohl Breit- als auch Spitzmaulnashörner und noch viele andere Tiere. Von St. Lucia oder den Unterkünften um Hluhluwe aus können Sie auch organisierte Foto-Safaris im offenen Jeep unternehmen. In Ihren Reiseplan können wir einen Tages- oder Halbtagesausflug von St. Lucia aus einplanen. 

iSimangaliso Wetland Park,St. Lucia
Ein enormes Naturschutzgebiet, von der UNESCO geschützt, das in verschiedene Parks und Reservate unterteilt ist. Dort gibt es Krokodile, Nilpferde, viele verschiedene Vogelarten und leider auch Mücken… Einer der Höhepunkte ist eine Bootsfahrt über den See; diese können Sie direkt vor Ort in St. Lucia buchen. Oder Sie können auch eine Tagesauflug mit einem Allradwagen zu den fast menschenleeren Stränden und Dünen von Cape Vidal machen.

Addo Elephant Nationalpark
Dieser Südafrika Nationalpark (164.000 ha) liegt in den Zuurbergen, etwa 75 km nördlich von Port Elizabeth im Tal des Sundays River. Der Park ist berühmt für seine vielen Elefanten. Nach viel Wilderei gab es einmal nur noch 11 Elefanten, aber jetzt sind es wieder etwa 450, die können Sie also gar nicht verpassen. Der Park hat eine schöne, grüne Landschaft und eine besondere Vegetation wie den Spekboom mit seinen lila Blüten. Wenn Sie bei Port Elizabeth noch ein wenig Zeit haben, lohnt sich ein Besuch des Addo Elephant Parks sicherlich. Es gibt Pläne den Park auf 360.000 ha zu erweitern. Neben Elefanten, Büffeln, Löwen, Leoparden und Nashörnern gibt es auch Wale und weiße Haie in diesem Nationalpark.

Tsitsikamma Nationalpark
Ein Küstenpark, der die 100 km lange und raue Küste zwischen Plettenberg Bay und Humansdorp einnimmt. Ein schmaler, etwa 5 km breiter Streifen mit den Tsitsikamma Bergen im Hintergrund, mit wunderschönen Schluchten und Flüssen. Außergewöhnlich ist die Vegetation im allzeit grünen Wald: Yellowwood (sog. Stinkholz) und Proteas (Südafrikas nationale Blume). Einer der bekanntesten Orte ist das Gebiet um Storms River. Im Tsitsikamma Nationalpark und dem nahe gelegenen Robberg Nature Reserve können Sie auch sehr gute Trekkings und Wanderungen machen.

Gansbaai

Kein National Park, aber wenn Sie den ultimativen Adrenalin Kick erleben möchten - Käfig Tauchen mit dem weissen Hai! - dann ist die Gansbaai Region ein Must. Hier finden sich die Marine Big Five (Wal, Hai, Delfin, Robbe und Pinguin). Nur rund 2 h Fahrzeit von Kapstadt und auf dem Weg zur berühmten Garden Route.

Foto-Safaris, Gamewalks und vieles mehr

Das sind Pirschfahrten bei denen man mit (meistens offenen) Jeeps oder speziellen Fahrzeugen auf die Suche nach den wilden Tieren geht. Begleitet von einem oft bewaffneten Ranger, der ein großes Wissen über Flora und Fauna besitzt. Die Informationen während der Foto-Safaris sind auf Englisch, manchmal auch auf Südafrikanisch. In manchen Fällen auch ein sogenannter Tracker dabei; jemand der vorne sitzt und die Umgebung nach (Groß)-Wild absucht. Es sind begeisterte Naturmenschen, die Sie die Umgebung genießen lehren. Auch wenn Sie nicht viele verschiedene Tieren sehen, sind Walking- oder Foto-Safaris sicherlich ein Erlebnis wert. In manchen Lodges gibt es selbst ein Tagebuch, in dem die “Sightings” laufend festgehalten werden. Das Mindestalter für einen Gamedrive ist in der Regel 8 Jahre, für einen Gamewalk liegt es bei 12 Jahren.

Ankunft, Abfahrt und Tageseinteilungen

In einer Lodge zu übernachten lohnt sich nur, wenn Sie 2 Nächte bleiben. Es sei denn Sie kombinieren zwei Lodges oder Camps im selben Gebiet. Das machen die meisten Reisenden. Kürzer ist nicht ratsam, länger geht natürlich. Sie kommen in der Regel gegen 15:00 Uhr an, beziehen Ihr Zimmer, Häuschen oder eingerichtetes Zelt und erfrischen sich ein wenig. Und dann geht es gleich los mit der Mittagssafari. Abfahrt ist nach der Morgensafari, also etwa um 10:00 Uhr. Wenn Sie noch weit fahren müssen, können Sie diese morgendliche Aktivität natürlich auch auslassen. (Die Kosten bleiben gleich.)

Foto-Safaris und andere Aktivitäten finden eigentlich immer zwei Mal am Tag statt: kurz nach Sonnenaufgang und am Nachmittag. Die Parks haben feste Öffnungszeiten, in der Regel von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Das wird strikt befolgt, vor allem wegen der Sicherheit. Sie können daher absolut nicht später kommen. Sollte das doch der Fall sein, dann nehmen Sie in jedem Fall telefonisch Kontakt mit der Lodge auf.

Tipps für unterwegs

Mahlzeiten
Bei Vollpension sind die Mahlzeiten und Kaffee/Tee inklusive. Das Abendessen ist oft in der Form eines “Braais” oder Barbeques, bei dem (viel) Fleisch gegrillt wird, in Kombination mit Reis, Kartoffeln, Salat etc. Sind Sie Vegetarier oder haben Sie bestimmte Unverträglichkeiten, dann teilen Sie uns das bitte immer bei der Buchung mit. Fahren Sie selber im Krüger Nationalpark umher, dann sorgen Sie dafür, dass Sie zum Lunch etwas im Auto haben oder zeitig in einem Camp sind. Dort gibt es oft einen Shop und ein Restaurant.

 Kleidung unterwegs
Sie brauchen wirklich keine spezielle Safari-Kleidung, um Ihre Foto-Safari zu genießen. Ein paar Tipps: Tragen Sie gedeckte Farben (wie grün, kaki, braun und schwarz) um die Tiere nicht zu verschrecken. Nehmen Sie einen warmen Pullover, Schal und Mütze mit: dies ist wirklich nötig, denn morgens und abends kann es bei der Fahrt im offenen Auto ziemlich kalt werden. Am besten ist es mehrere Lagen anzuziehen. Eine Taschenlampe ist auch sehr praktisch, wenn Sie früh oder spät zurückkommen. Sorgen Sie für lange Ärmel und Hosenbeine, gegen Mücken bei Sonnenuntergang und gegen scharfe Pflanzen, wenn Sie eine Walking-Safari (zu Fuß natürlich) machen. Nehmen Sie auch einen Fotoapparat oder eine Videokamera mit. Davon haben Sie allerdings nur was, wenn Sie ein gutes Zoom-Objektiv haben. Ein Fernglas ist auf jeden Fall praktisch. Essen, Trinken und Rauchen ist unterwegs natürlich untersagt, während eines Stopps kann geraucht werden, und die Ranger sorgen für Getränke.

Sicherheit und Erreichbarkeit

Am Kap der guten Hoffnung

Sicherheit
In den Südafrika Nationalparks mit großen (Raub)-Tieren darf man absolut nicht aus dem Auto oder Safari-Fahrzeug aussteigen, es sei denn, ein bewaffneter Ranger ist dabei. Im Krüger Nationalpark, wo Sie immerhin in Eigenregie fahren, gibt es spezielle Halteplätze, wo das trotzdem möglich ist und es auch Toiletten gibt. Ausnahmen sind die Parks, in denen kein großes Raubwild herum läuft, wie zum Beispiel Mlilwane in Swaziland. Hier können Sie auf eine ganz andere Art und Weise den Park und die Tiere entdecken, wie z.B. mit dem Pferd, Fahrrad oder einfach unabhängig zu Fuß.

Erreichbarkeit
Vor allem wenn Sie mit dem Auto durch Südafrika fahren, ist es praktisch, ein Handy dabei zu haben. Sie können Ihr eigenes mitnehmen und vor Ort eine SIM-Karte kaufen. Ein Telefon ist dann nützlich, wenn Sie den privaten Parks mitteilen müssen, wie spät Sie ankommen. Und natürlich ist es auch ein Stück Sicherheit.

Eintritte Nationalparks
An jedem Eingang zu den großen Südafrika Nationalparks finden Sie eine Rezeption, in der Sie Karten und alle benötigten Informationen erhalten können. Man schreibt Ihr Kennzeichen auf, und Sie bezahlen einen kleinen Eintrittspreis (Tagespreis oder wenn Sie im Park übernachten, einen einmaligen Eintritt). In der Regel wird dies pro Person und pro Auto gerechnet. Die Privatparks haben Eingangstore. Hier sitzt oder kommt ein Pförtner, der das Tor öffnet und schließt. Sie müssen meistens vorher mit Ankunftszeit angemeldet sein. Wenn Sie den Park verlassen, dann benötigen Sie Ihre Eintrittgenehmigug oder eine gesonderte Ausfahrtgenehmigung, die Sie in der Lodge, in der Sie übernachten, bekommen. So weiß man genau, wer in den Park hinein und heraus fährt – sicher ist sicher.

 Eintrittspreise Nationalparks (ohne Gewähr)

Park

Preis pro Tag

Kind

Addo NP

 200 ZAR p.P.

 100 ZAR p.P.

Cape of Good Hope

 105 ZAR p.P.

 50 ZAR p.P.

Cape Vidal

 35 ZAR p.P.
+ 40 ZAR für den Mietwagen

 20 ZAR p.P.

Golden Gate NP

 144 ZAR p.P.

 72 ZAR p.P.

Hluhluwe

 120 ZAR p.P.

 60 ZAR p.P.

Imfolozi

 120 ZAR p.P.

 60 ZAR p.P.

Krüger Nationalpark

 248 ZAR p.P.

 124 ZAR p.P.

Royal Natal

 40 ZAR p.P.

 20 ZAR p.P.

Sodwana Bay

 35 ZAR p.P.

 20 ZAR p.P.

Swaziland Mlilwane

 40 ZAR p.P.

 20 ZAR p.P.

Timbavati Nature Reserve

 170 ZAR p.P.

 170 ZAR p.P.

Tsitsikamma

 150 ZAR p.P.

 75 ZAR p.P.

100 ZAR entsprechen ca. CHF 7.—(Stand Nov. 15)

Das Klima und die beste Reisezeit

Südafrika befindet sich auf der südlichen Hemisphäre der Erde. Daher sind die Jahreszeiten konträr zu denen auf der Nordhalbkugel: in den Monaten April bis September herrscht in Südafrika Winter und in den Monaten Oktober bis Juni Sommer.

Südafrika wird von mehreren Klimazonen bestimmt. Die Stadt Johannesburg liegt im Landesinneren auf etwa 1.700 Meter Höhe über dem Meeresspiegel.In diesem südafrikanischen Binnenhochland, auch als "Highveld" bezeichnet, herrscht subtropisches Hochlandklima mit ganzjährig recht milden Temperaturen.

Der Niederschlag fällt vor allem im Sommer, von Oktober bis März, wenn es häufiger gewittert. Im Winter fallen eher unregelmäßige Schauer. Die Jahresniederschlagsmenge liegt zwischen 600 und 800 mm.Die durchschnittlichen Höchsttemperaturen betragen im Sommer 25 bis 26 °C, können aber teilweise auf heiße 30 °C ansteigen, während es nachts auf 13 bis 15 °C abkühlt.

Die Wintermonate von April bis September sind mild mit durchschnittlichen Höchstwerten von 17 bis 19 °C. Nachts liegen die durchschnittlichen Tiefstwerte bei kalten 4 bis 6 °C, der Gefrierpunkt kann in Johannesburg im Winter durchaus erreicht werden. Der Winter ist in Johannesburg die sonnigste Jahreszeit.Grundsätzlich gilt: Je geringer die Höhenlagen, desto höher die Temperaturen. Im nur knapp 60 Kilometer entfernten Pretoria ist es meist um 2 bis 3 °C wärmer.

Im August wehen über dem Highveld starke Winde, die als unangenehm empfunden werden können. Die Luftströmungen führen dazu, dass sich Staubteilchen des sandigen Bodens lösen und durch die Luft wirbeln, was bei empfindlichen Personen zu Atembeschwerden führen kann. Die Stadt Johannesburg scheint dann in einen ockerfarbenen Dunst gehüllt.Frühling und Herbst sind in Johannesburg kaum wahrnehmbar, da die Hauptjahreszeiten nahtlos ineinander übergehen und das Klima in Johannesburg ganzjährig mehr oder weniger warm ist

Die beste reisezeit für Johannesburg hängt von Ihren Vorlieben ab:

Das Klima in Johannesburg ist ganzjährig recht sonnig. Die Sonne scheint durchschnittlich etwa 8-10 Stunden.Um nachmittäglichen Gewittern in Johannesburg zu entgehen, sollten Sie in der Trockenzeit fahren, also von Mai bis September. Dies ist auch die beste Reisezeit für einen Besuch im unweiten Krüger-Nationalpark. Dann lassen sich die Tiere am besten beobachten. Denken Sie aber an richtige Kleidung für die kalten Nächte.

In dieser Jahreszeit wirkt Johannesburg jedoch fast ausgetrocknet und wenig attraktiv.

Reisen in der Regenzeit von Oktober bis April sind in Johannesburg ebenfalls möglich. Der Regen senkt die hohen Tagestemperaturen, nachts ist es angenehm mild. Durch den Regen ergrünt und erblüht die Stadt.Aktivitäten sollten in dieser Zeit jedoch für den Vormittag und Mittag geplant werden, um nicht in die nachmittäglichen Gewitter zu kommen.Während einiger Feiertage wie z.B. Ostern sind mehr südafrikanische Touristen in der Stadt. Die Unterkunftspreise sind dann üblicherweise höher.

Reiseinformationen/Praktische Tipps

Bestimmungen zur Einreise Südafrika (verbindlich sind die Bestimmungen der Südafrikanischen Behörden zum Zeitpunkt des Reiseantritts)

Neue Bestimmungen ab dem 1. Juni 2015 für die Ein-/Ausreise nach/aus Südafrika für Minderjährige.

Erforderliche Dokumente

Ab dem 1. Juni 2015, unabhängig vom Zeitpunkt der Buchung, müssen alle Minderjährige unter 18 Jahren, die nach Südafrika einreisen oder aus Südafrika ausreisen, zusätzliche, bisher nicht erforderliche Dokumente vorlegen. Diese neuen Bestimmungen gelten für alle Reisenden, unabhängig von ihrer Nationalität. Es ist wichtig darauf zu achten, dass alle Anforderungen erfüllt sind, da andernfalls die Ein- oder Ausreise nach/aus Südafrika verweigert wird.

Alle nicht in englischer Sprache verfassten Dokumente müssen von einer beglaubigten Übersetzung, ausgestellt von der zuständigen Behörde des jeweiligen Landes, begleitet werden. Es müssen jeweils die Originaldokumente oder offiziell beglaubigte Kopien vorgelegt werden.

Wenden Sie sich für weitere Informationen oder bei Fragen an die Botschaft von Südafrika in Ihrem Land.

Reisende Minderjährige

Erforderliche Dokumente

in Begleitung beider biologischer Eltern

Reisepass und ungekürzte1 Geburtsurkunde

in Begleitung eines Elternteils

Reisepass und ungekürzte1 Geburtsurkunde

und

Einverständnis des anderen auf der Geburtsurkunde eingetragenen Elternteils zur Ein- bzw. Ausreise nach/aus Südafrika mit dem Kind in Form einer eidesstattlichen Erklärung; diese eidesstattliche Erklärung darf zum Reisezeitpunkt nicht älter als 3 Monate sein,

oder

ein Gerichtsbeschluss über das alleinige Sorgerecht für das Kind, wenn es sich um einen Elternteil oder den gesetzlichen Vormund des Kindes handelt,

oder

gegebenenfalls eine Sterbeurkunde des anderen auf der Geburtsurkunde des Kindes eingetragenen Elternteils.

in Begleitung einer Person, die kein biologischer Elternteil ist

Reisepass und eine Kopie der ungekürzten1 Geburtsurkunde des Kindes

und

eine eidesstattliche Erklärung der Eltern oder des gesetzlichen Vormunds des Kindes, dass die entsprechende Person berechtigt ist, mit dem Kind zu reisen,

und

Kopien der Ausweisdokumente oder Reisepässe der Eltern oder des gesetzlichen Vormunds des Kindes

und

Kontaktdaten der Eltern oder des gesetzlichen Vormunds des Kindes

Alleinreisende Minderjährige

Einverständnis eines Elternteils oder beider Elternteile oder des gesetzlichen Vormunds zur Ein-/Ausreise des Kindes nach/aus Südafrika in Form eines Schreibens oder einer eidesstattlichen Erklärung; sollte diese Einverständniserklärung nur von einem Elternteil stammen, muss außerdem eine Kopie des Gerichtsbeschlusses beigelegt werden, der diesem Elternteil das alleinige Sorgerecht für das Kind überträgt,

und

ein Schreiben der Person, die das Kind in Südafrika in Empfang nimmt, einschließlich Adresse und Kontaktdaten für den Aufenthalt des Kindes in Südafrika,

und

eine Kopie des Ausweisdokuments, eines gültigen Reisepasses, Visums oder einer unbefristeten Aufenthaltsgenehmigung der Person, die das Kind in Südafrika in Empfang nimmt,

und

Kontaktdaten der Eltern oder des gesetzlichen Vormunds des Kindes

  1. Eine ungekürzte Geburtsurkunde enthält Informationen zum Kind und zu beiden Elternteilen zum Zeitpunkt der Eintragung.

    Für Länder, in denen keine ungekürzten Geburtsurkunden ausgestellt werden, ist ein zu diesem Zweck von den Behörden des jeweiligen Landes ausgestelltes Schreiben erforderlich.
Strom

In Südafrika und Mosambik beträgt die Spannung 220 Volt. Sie benötigen allerdings einen speziellen Stecker mit drei runden Kontakten. Diesen können Sie in Kaufhäusern oder Eisenwarengeschäften kaufen, oder sich einen bei der Rezeption leihen. Dieser Stecker ist nur für Reisen im südlichen Afrika brauchbar. In den Buschcamps gibt es in Ihrer Unterkunft nicht immer Strom, dann aber häufig wohl bei der Rezeption/Küche, denn die Nahrungsmittel müssen ja kalt bleiben.

 Verkehr und Infrastruktur

Das Unfallrisiko im Strassenverkehr ist hoch. Ursachen sind unter anderem überhöhte Geschwindigkeit und das unvorhersehbare Verhalten vieler Verkehrsteilnehmer. Die Minibus-Taxis gefährden durch ihre rücksichtslose Fahrweise Passagiere und andere Verkehrsteilnehmer.Führen Sie für den Fall von Pannen immer genügend Proviant (Wasser etc.) sowie Ersatzräder mit. Von nächtlichen Überlandfahrten wird abgeraten.

Medizinische Versorgung

Ausserhalb der Grossstädte ist die medizinische Versorgung nur beschränkt gewährleistet. Staatliche Spitäler gibt es in allen Landesteilen; ihre technische Ausrüstung ist aber bescheiden. Die Behandlungen in diesen Spitälern sind kostengünstig. Die privaten Spitäler verfügen über einen umfänglichen Pflegedienst und sind technisch besser ausgerüstet als die staatlichen Krankenhäuser. Sie verlangen jedoch immer (auch in Notfällen) einen Kostenvorschuss oder eine finanzielle Garantie, bevor sie Patienten behandeln.

Sicherheit

Geld, Pässe und Wertpapiere können Sie am Besten im Safe Ihres Hotels lassen. Beinahe alle Hotels und Gästehäuser haben bei der Rezeption einen Safe. Lassen Sie niemals wertvolle Sachen in Ihrem Zimmer zurück. Vermeiden Sie auch am Abend mit Wertgegenständen über die Straße zu gehen. Vor allem in den großen Städten wie Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt gilt das. Einer der wichtigsten Informationen für eine Reise durch Südafrika : Laufen Sie nicht – auch in nicht in kleineren Orten – in der Dämmerung oder im Dunkeln über die Straßen. Nehmen Sie nach 18:00 Uhr ein Taxi von Ihrem Hotel zum Restaurant.

Nehmen Sie nichts mit, was Sie nicht auch entbehren könnten und erwecken Sie nicht den Anschein, als ob Sie wertvolle Sachen bei sich tragen würden. Laufen Sie also nicht mit auffälligem Schmuck herum, sondern lassen Sie diesen lieber zu Hause. Hören Sie auf lokale Ratschläge wenn Sie Zweifel haben eine bestimmte Region zu besuchen und vermeiden Sie verlassene Gebiete (auch bei Tageslicht). Kurz gesagt, gebrauchen Sie Ihren gesunden Menschenverstand und Sie werden feststellen, dass Südafrika ein tolles Urlaubsland ist.

Reisehinweise EDA

Kriminalität

Gewaltkriminalität ist verbreitet und in den grossen Städten besonders hoch (Johannesburg, Kapstadt, Durban und Pretoria). Die Kriminellen sind häufig bewaffnet und gehen oft brutal vor: Raubüberfälle, Diebstahl von Autos unter Androhung oder Anwendung von Gewalt, Sexualdelikte, Entführungen und Mord. Es kommt auch zu gewaltsamen Übergriffen gegen schwarzafrikanische Ausländer. Unter anderem werden folgende Vorsichtsmassnahmen empfohlen:

  • Tragen Sie keine Wertgegenstände (Uhren Schmuck) und nur wenig Geld auf sich
  • Erkundigen Sie sich im Hotel, bei den Touristenbüros oder den Tourist Units über  Stadtteile und Orte, die zu meiden sind, und gehen Sie nachts nie allein auf die Strasse
  • Führen Sie ein Mobiltelefon mit sich und informieren Sie sich über die Notfallnummern.
  • Einzelreisende sind besonders gefährdet. Schliessen Sie sich wenn möglich organisierten Touristengruppen an.
  • Setzen Sie Ihre Kreditkarte mit grosser Vorsicht ein, denn Missbrauch ist verbreitet
  • Vorsicht mit Geldautomaten – diese werden teilweise für Missbräuche manipuliert.
  • Lassen Sie insbesondere bei Ankunft oder Abreise am Oliver Tambo Flughafen in Johannesburg grosse Vorsicht walten. Vermeiden Sie, gleich nach Ankunft auf dem Flughaben Geldautomaten zu benutzen.
  • Meiden Sie wenn möglich die Bahnhöfe von Johannesburg und Kapstadt. Falls sich Bahnfahrten nicht vermeiden lassen: Benutzen Sie in Johannesburg, Pretoria und Durban keine Vorortszüge. Eine sicherere Alternative zur Eisenbahn bilden die Intercity-Busverbindungen renommierter Firmen und der Gautrain, bzw. Busverbindungen zum und vom Gautrain.
  • Nehmen Sie keine Minibus-Taxis
  • Halten Sie die Autofenster geschlossen und verriegeln Sie die Türen
  • Besuchen Sie die Townships in den Randgebieten der grossen Städte nur mit geführten Touren und in Begleitung
  • Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand, denn die Gewaltbereitschaft  ist hoch.
  • Bei Zufallsbekanntschaften in Bars und Restaurants ist Vorsicht geboten. Es kommt vor, dass mit Betäubungsmitteln versetzte Getränke angeboten werden, um das Opfer zu berauben.