Kanada - Das Natur- und Abenteuerparadies

Die überwältigende Natur zwischen den Fjorden British Columbias, den Bergen der Rocky Mountains, der Prärie, den ausgedehnten Nadelwäldern, der arktischen Tundra und den Großen Seen an der Grenze zu den USA ist wohl der wichtigste Charakterzug Kanadas. Aber nur einer der vielen Gründe, warum Urlauber hierhin reisen sollten. Wer das Land besucht, der kann schon ins Schwärmen kommen.

Man trifft in Kanadas Natur nicht nur Elche, Biber, Karibus, Wölfe, Bären und Moschusochsen. Genauso seltene Meeresbewohner wie Wale und Seehunde. Im hohen Norden des Landes leben Eisbären und andere arktische Bewohner. Kanada ist sich dieser Ressourcen bewusst und schützt die Flora und Fauna des Landes in 44 Nationalparks und etlichen anderen ökologischen Reservaten und Schutzgebieten.

Ein besonderer Tipp ist ein Besuch der Provinzen Quebec, Nova Scotia und New Brunswick während der Zeit des Indian Summers. Hier legen sich dann leuchtend-kräftige Herbstfarben über die üppigen Wälder. Bei klarer Herbstluft und langem Sonnenschein zeigt sich eine idyllische Märchenwelt, die noch dazu von Europa aus in wenigen Stunden per Flugzeug erreichbar ist.

Rundreisen

Kanada & USA; Alaska, der Nordwesten auf der Inside Passage, Anbieter Studiosus

Rundreise, 16 Tage ab/bis FRA, Preise pro Person ab Euro 5790.-- / CHF 6200.--, inkl. Flug (Zuschlag für Flüge ab CH). 4 Abreisetermine 2016, Unterkuft gem. Beschreibung.

  • Sechs Tage Alaska-Kreuzfahrt auf der eleganten Zaandam
  • Mit attraktivem Programm in Seattle und Vancouver vor der Kreuzfahrt sowie im Denali-Nationalpark im Anschluss
  • Mit Inside Passage und Glacier Bay
  • Frühstück und Abschiedsessen, während der Kreuzfahrt Vollpension inklusive
  • Ausflugsprogramm auch während der Kreuzfahrt im Reisepreis enthalten
  • Wichtigste Stationen dieser Studienreise durch die USA, Kanada und Alaska: Seattle, Vancouver, Ketchikan, Juneau, Glacier Bay, Seward, Anchorage

Sie denken bei Alaska an raue Wildnis, Goldgräber und Grizzlys? Russland fand all das kurioserweise vor eineinhalb Jahrhunderten wenig spannend und verscherbelte das Wunder an die jungen USA. Hätte man damals vom Öl gewusst! An den Inuit ging und geht das Geschäft meist sowieso vorbei. Starten Sie mit uns in Seattle, gehen Sie in der Olympiastadt Vancouver an Bord der klassischen Zaandam und brechen Sie mit uns auf durch die Inside Passage gen Norden. Dort entdecken Sie, welche Goldstücke sich zwischen Ketchikan und Fairbanks verstecken. Erleben Sie verlassene Goldgräberstädte, kalbende Gletscher, gewaltige Fjorde und das vibrierende Anchorage. Von Hundeschlittenführern und Seebären erfahren Sie alles über ihr Leben jenseits der Mythen der Inuit.

Details zu den Leistungen und Preisen finden Sie hier

1. Tag, Donnerstag, 30.06.2016: Hello, Seattle!

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Am frühen Nachmittag Flug mit Condor von Frankfurt nach Seattle (nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.). Ankunft nach Ortszeit am Nachmittag. Auf der Fahrt zum Hotel begrüßt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter und zeigt Ihnen Seattles Charme: da der schneebedeckte Mt. Rainier, vor der Nase die Pazifikbucht des Puget Sound, dazwischen stylishe Skyscraper und die extravagante Space Needle. Für viele Amerikaner ist die junge Stadt von Starbucks und Grunge die lebenswerteste Metropole des Landes. Lust, die Schönheit des Nordwestens gleich allein zu entdecken? Zur Seattle Waterfront sind es nur ein paar Blocks. Zwei Übernachtungen in Seattle.

2. Tag, Freitag, 01.07.2016: Boomtown des Westens

Schlaflos in Seattle? Entweder sind Sie Tom-Hanks-Fan, oder es liegt am Jetlag. Auf geht's zur City-Tour! Unser Spaziergang weckt Lebensgeister. Ein Blick vom Columbia Center auf die Stadt sorgt für Übersicht. Da der Aussichtsturm Space Needle, unten Pioneer Square, etwas weiter der Pike Place Market. Dorthin zieht es uns. Der Nachmittag gehört dann Ihnen – mit der Monorail ist das Seattle Center mit Museen, Restaurants und Cafés schnell erreicht. Neben dem Opernhaus lockt auch das Experience Music Project (Eintritt ca. 24 US-$). Das Museum der Unterhaltungsmusik im modernen Architekturtempel von Frank Gehry wurde von Microsoft-Mitgründer Paul Allen, dem Mäzen der Stadt, gestiftet. In dem hypermodernen Ambiente sind auch die Science-Fiction-Artefakte von Star Trek & Co. gut aufgehoben. Extra Tour

3. Tag, Samstag, 02.07.2016: Rüber nach Vancouver

Wer ist nun die Schönere - Vancouver oder Seattle? Heute können wir uns unsere eigene Meinung bilden. Zuvor heben wir ab, na ja, fast - wir schauen uns an, wie man abhebt: beim Besuch der Boeing-Werke in Everett. Hier werden die Riesen der Lüfte gefertigt, und wir erfahren, dass der neue Star des Konzerns, der Dreamliner Boeing 787, nach vielen Verzögerungen nun endlich sicher in der Luft ist. Dann geht es über die Grenze nach Kanada. Schon bei der Anfahrt zeigt sich Vancouvers spektakuläre Lage zwischen Pazifik und den meist schneebedeckten Coast Mountains. 220 km. Neben den Wolkenkratzern: uralte chinesische Tempel, Parks und Goldgräberrelikte. Die Steam Clock schlägt die Viertelstunden an, am Hafen verladen Arbeiter Getreide, Papier und Bodenschätze auf Schiffe, die nach Asien fahren.

4. Tag, Sonntag, 03.07.2016: Leinen los!

Relaxt starten wir zum Stanley Park und arbeiten uns vor nach Granville Island - dem Künstlerviertel Vancouvers. Durst? Dann ab nach Gastown und rein in die Bars, wo früher die Sägearbeiter Whiskey wie Limo wegzischten und heute Studenten und Banker an Cool-Downern nippen. East meets West heißt es im größten Chinesenviertel Nordamerikas: Dim Sum duftet stilecht aus den Lokalen, geschäftig schnattern Händler zwischen kleinen Tempeln, verwitterten Häusern und asiatisch aufgepeppten Telefonhäusern. Gleich nebenan erobert sich das Sam Kee Building schmalbrüstig sein Terrain. Dann erwartet uns die Zaandam - unser schwimmendes Hotel für die nächsten Tage. Bereit für unser Abenteuer? Dann Leinen los und auf nach Alaska! Sieben Übernachtungen an Bord der Zaandam.

5. Tag, Montag, 04.07.2016: Inside Passage

Eier, Croissants und Käse oder lieber gebratene Leckereien? Beim Frühstück an Bord unseres Kreuzfahrtschiffes haben Sie die Qual der Wahl. Lust auf Kanadas Freilichtkino? Dann gleich an Deck! Kleine Felseninseln und bewaldete Küsten ziehen vorbei, vielleicht tapsen Bären über die Steine und schauen uns brummend nach. Tiefe Fjorde graben sich in kristallklares Wasser, schneebedeckte Berge erheben sich schützend über der Küstenlandschaft. Plötzlich schießt eine Fontäne in die Luft, majestätisch hebt ein Wal seine Fluke und holt Luft. Die Inside Passage zeigt sich in ihrer ganzen Schönheit. Worauf haben Sie später Lust? Tanken Sie Harmonie beim Yoga, dehnen Sie sich beim Pilates, trinken Sie leckere Cocktails in der Bar oder wagen Sie das Rien ne va plus im Casino.

6. Tag, Dienstag, 05.07.2016: Ankunft in Ketchikan

Willkommen in Alaska! Am Morgen legen wir in Ketchikan an. In Scharen versuchen Angler rund um die „Weltstadt des Lachses“ den großen Fang, Fischfabriken rauchen im Hintergrund, in den Restaurants an der Waterfront brutzeln Köche die Spezialität. Wir starten zur Creek Street. Wo früher freizügig die Hüllen von Alaskas Damen fielen, versuchen Boutiquen heute das Gegenteil und ziehen Einheimische und Reisende gleichermaßen an. Wie Wächter aus der Vergangenheit erinnern dazwischen Totempfähle an Alaskas Indianer. Frei! Noch keine Lust, aufs Schiff zurückzugehen? Dann starten Sie doch individuell zur Great Alaskan Lumberjack Show und fiebern Sie mit, wenn die Einwohner sich hier die Zeit vertreiben - beim Wettkampf im Baumstammrollen und Holzhacken. Eine starke Sache!

7. Tag, Mittwoch, 06.07.2016: Juneau - Wale in Sicht

Juneau! Es plätschert, es nieselt? Keine Seltenheit, weiß der Reiseleiter, denn tatsächlich glänzt die Kapitale Alaskas als regenreichste Stadt der USA! Gummipelle an oder aus? Wichtig nur: Niederschlag sorgt für Gletschernachschub. Das sehen wir uns an am Mendenhall-Gletscher. Dann gleich zum nächsten Anleger und wieder rauf aufs Boot - ein kleineres allerdings als die Oosterdam, denn so kommen wir näher heran an die Tierwelt Alaskas. Robben und Orcas schwimmen um unser Boot herum. Sehen Sie die anderen Wale dahinter? Gleich die Kamera rausholen! Genießen Sie danach den freien Nachmittag. Galerien und Restaurants locken rund um die South Franklin Street zum Shoppen und Schlemmen, und die Mount Roberts Tramway bringt Sie auf den Gipfel der Stadt. Am Abend lichtet die Crew den Anker.

8. Tag, Donnerstag, 07.07.2016: Goldgräberstimmung in Skagway

Gleich die Gangway runter und los zum Bahnhof von Skagway. Schnaufend läuft die historische Eisenbahn ein und trägt uns dampfend durch die subarktische Natur (ca. 3 Std.). Gähnend döst die Goldgräberstadt Dyea in der Nachmittagssonne. 30 km. Extra Tour Kaum zu glauben, dass sich in der verlassenen Stadt Ende des 19. Jahrhunderts Goldsucher aus der ganzen Welt trafen, um, berauscht vom Nuggetfieber, zum berühmt-berüchtigten Chilkoot Trail zu starten. Wer als Millionär auszog und mit leeren Hosentaschen zurückkam, weiß Ihr Reiseleiter. Wir haken nach. Zurück zum Schiff. Tutend legt die Zaandam ab und gleitet auf dem Pazifik in die Nacht.

9. Tag, Freitag, 08.07.2016: In der Glacier Bay

Bei diesem Ziel ist Höhepunkt mehr als nur ein Wort: Einen Tag lang kreuzen wir quer durch den Glacier-Bay-Nationalpark. Ganze 16 Gletscher münden hier in die spektakuläre Bucht. Es kracht und knarzt, grollend kalben Gletscher, Seehunde sausen an den Eisbergen vorbei. Halten Sie Ihre Kamera griffbereit! Am Nachmittag nehmen wir Kurs auf den Prince William Sound.

10. Tag, Samstag, 09.07.2016: Ein Tag auf See

Auf dem Promenadendeck den Wind um die Nase wehen lassen oder Bilder einfangen am Prince William Sound - dieser Seetag ist wie gemacht, um Spaß zu haben! Doch wie erlebt die Crew eigentlich die Tage an Bord? Wie sind die Arbeitsbedingungen? Wie ist die Verpflegung, und wie kommen die Matrosen mit ihrem Heimweh klar? Was Sie schon immer über die Arbeit der Kreuzfahrer wissen wollten, erfahren Sie von einem Besatzungsmitglied, das vom Leben auf den Planken berichtet und sich auf Ihre Fragen freut. Gleiten Sie mit uns beim Farewell-Dinner in den Abend und lassen Sie sich auf dem Deck unter das Sternenzelt fallen. Der Hafen von Seward kann warten.

11. Tag, Sonntag, 10.07.2016: Vibrierend - Anchorage

Seward ahoi! Zeit, von Bord zu gehen. Der Bus startet nach Anchorage, der Turnagain Arm Fjord zieht am Fenster vorbei. Nagelneu blitzt die Skyline von Anchorage auf. Kein Zufall, verrät Ihr Reiseleiter, denn 1964 zog ein Erdbeben der Stadt wörtlich den Boden unter den Füßen weg. Am Earthquake Center tauchen wir tiefer in die bewegte Zeit ein, starten zum größten Wasserflughafen der Welt und durchstreifen Alaskas Geschichte im historischen Museum. Extra Tour Shoppinglust? Dann bummeln Sie doch durch den Freiluftbasar. Von neun Kilo schweren Karotten bis zum Elchkopf und zur Stinktiermütze verkaufen hier Händler zwischen Austernständen Skurrilitäten, die man kaum glauben mag. Einen Bären bindet einem hier aber keiner auf! 130 km.

12. Tag, Montag, 11.07.2016: Die Huskys von Wasilla

Über den Parks Highway fahren wir nach Wasilla. Huskys mit türkisblauen Augen hecheln uns entgegen. Warum sie 1925 eine ganze Stadt vor der Diphtherie bewahrten und Abenteurer aus ganz Alaska einmal im Jahr mit ihnen beim berühmten Iditarod-Rennen zu einer schier unvorstellbaren Strapaze bis nach Nome durchstarten, erfahren wir im Gespräch mit Schlittenführerin Barbara. Neugierig, warum die Hunde kein Wasser mögen und wie sie den Weg durch Schnee finden? Ihr Reiseleiter dolmetscht gerne. Der Rest des Nachmittags ist frei. Tanken Sie Ruhe in Talkeetna, knabbern Sie Zimtrollen im Roadhouse oder stöbern Sie nach Ulu-Eskimo-Messern in den Shops - immer den höchsten Berg Nordamerikas, den Denali (6194 m), im Blick. 200 km.

13. Tag, Dienstag, 12.07.2016: Im Denali-Nationalpark

Die Indianer nennen ihn Denali - "der Hohe". Gewaltig streckt er seine Nase durch das Wolkendach! 240 km. Ganz andere Wunder erwarten uns im Denali-Nationalpark. Elche, Karibus und Bären jagen durch die Bergwelt! Wir wandern zum Horseshoe Lake (ca. 1 Std., leicht, ↑ 50 m ↓ 50 m). Glitzernd liegt der See in der Sonne vor uns.

14. Tag, Mittwoch, 13.07.2016: Nach Fairbanks

Ausgelatschte Touristenpfade? Nicht mit uns. Auf alten Goldgräberpisten brechen wir (bei guter Witterung) zum Outdoor-Abenteuer auf. Das Wasser spritzt, Matsch fliegt vorbei - mit Spezialjeeps preschen wir durch eiskalte Gletscherflüsse Richtung Denali-Massiv. Erobern Sie mit uns am Abend das Herz von Alaska: Fairbanks. Köche brutzeln schon für unser Abschiedsdinner. Was es gibt? Ziemlich sicher: Lachs oder Heilbutt in allen Variationen. Vielleicht Pizza mit Rentierwurst! Oder haben Sie das auf der Reise schon probiert? Gemeinsam hängen wir den Erlebnissen der letzten Tage nach. Noch nicht müde? Dann starten Sie doch individuell zu einem letzten Absacker in die Hotelbar. Unser Tipp für anspruchsvolle Kehlen: Yukon Jack - der süffigste Whiskeylikör des Landes! 220 km.

15. Tag, Donnerstag, 14.07.2016: Abschied von Alaska

33 Saloons und ein dreistöckiger Wolkenkratzer - so sah früher der ganze Stolz der Goldgräbermetropole Fairbanks aus. Wie die Stadt sich zur größten City im Innern Alaskas mauserte, welche Rolle die Alaska Railroad spielt und wie die Ölindustrie mithilfe der umstrittenen Trans-Alaska-Pipeline Klondikes Goldrausch ablöste, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter auf dem Spaziergang am Chena River entlang. Danach verabschiedet er sich, und am Nachmittag fliegen Sie mit Condor (nonstop, Flugdauer ca. 8 Std.) nach Frankfurt zurück.

16. Tag, Freitag, 15.07.2016: Ankunft in Frankfurt

Am Vormittag Ankunft in Frankfurt und Anschluss zu den anderen Städten.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

 

Details zu den Leistungen und Preisen finden Sie hier

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Alle Preise, Termine und Unterbringungsmöglichkeiten als download

Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten in Ost- und Westkanada, Anbieter Studiosus

Rundreise, 20 Tage ab/bis FRA, Preise pro Person ab Euro 4990.-- / CHF 5330.--, inkl. Flug (Zuschlag für Flüge ab CH). 9 Abreisetermine 2016, Unterkuft gem. Beschreibung.

  • Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten in Ost- und Westkanada auf einer Reise erleben
  • Stationen Ihrer Studienreise durch ganz Kanada: Montreal, Ottawa, Toronto, die Niagarafälle, Vancouver, Whistler und Calgary
  • Besonders attraktive Streckenführung in den Rocky Mountains
  • Bären, Wale und Elche erleben
  • Frühstück und Abschiedsessen inklusive

Die Natur hat hier andere Dimensionen, als wir sie kennen: Alles ist höher, weiter, spektakulärer. In drei Wochen erleben wir während unserer Rundreise die schönsten Höhepunkte, die diese ungeheure Weite so sehenswert machen: glitzernde Gletscher, smaragdfarbene Bergseen und die weltberühmten Niagarafälle. Dazu indianische Kultur und europäisches Flair durch französisch geprägte Städte wie Québec und Montréal - voilà, fertig ist der umfassende Kanadaurlaub!

Details zu den Leistungen und Preisen finden Sie hier.

1. Tag, Dienstag, 14.06.2016: Nach Kanada

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Am Vormittag fliegen Sie mit Air Canada von Frankfurt nach Montréal (Flugdauer ca. 8,5 Std.). Ein Lesetipp zur Einstimmung auf Ihre Studienreise: Geschichten der Kanadierinnen Margaret Atwood und der Literaturnobelpreisträgerin Alice Munro lassen die Zeit wie im Flug vergehen! Nach der Ankunft am frühen Nachmittag geht's zusammen mit Ihrem Studiosus-Reiseleiter zum Hotel und dann gleich zu einer ersten Erkundungstour durch die Stadt. 20 km.

2. Tag, Mittwoch, 15.06.2016: Französisches Montréal

Vom Mont Royal blicken wir auf die Stadt und den Sankt-Lorenz-Strom. Wir bummeln durch die Gassen von Vieux-Montréal zum Place Jacques Cartier und besuchen die Basilika Notre-Dame. Im Laufe des Nachmittags Fahrt nach Québec. 250 km. Ihr Reiseleiter nennt Ihnen gerne seine Lieblingsadressen, wo Sie kulinarisch die besondere Atmosphäre Québecs kennenlernen können. Zwei Übernachtungen am Rande der Altstadt.

3. Tag, Donnerstag, 16.06.2016: Québec

Wir schlendern durch die Altstadt von Québec (UNESCO-Kulturerbe), rauf zur Zitadelle hoch über dem Fluss. Hier haben wir nicht nur einen grandiosen Ausblick, sondern erfahren auch Interessantes zum Leben des 22. Regiments! Die Soldaten schwitzen unter britischen Bärenfellmützen zu französischem Befehl! Nachmittags machen wir uns von der Terrasse Dufferin auf den Weg in die Unterstadt, wo wir uns plötzlich Europa wieder ganz nahe fühlen. Extra Tour Ein Tipp Ihres Reiseleiters: Gegen Abend lohnt sich der Blick vom anderen Flussufer auf die Altstadt - eine Fähre bringt Sie hinüber!

4. Tag, Freitag, 17.06.2016: In die Hauptstadt Ottawa

Auf nach Ottawa! 440 km. Während der Fahrt hören Sie, wie Kanada seine Einwanderungspolitik gestaltet. Im Museum of History erfahren Sie allerhand über das Leben der Westküstenindianer - die Totempfahlsammlung begeistert genauso wie die gesamte Konzeption dieses kanadischen Museums. Natürlich lassen wir uns auch das bunte Angebot auf dem Byward Market nicht entgehen: Hier finden Sie den besten Ahornsirup, frisch vom Produzenten!

5. Tag, Samstag, 18.06.2016: Von Ottawa nach Toronto

Sie sind Frühaufsteher? Wenn Sie gleich morgens einen Spaziergang zum Nepean Point unternehmen, genießen Sie einen tollen Blick auf Ottawa. Auf unserer Stadtrundfahrt warten auf uns neben dem Parlament das imposante Regierungsgebäude, der stille Rideau-Kanal (UNESCO-Kulturerbe) und das stolze Hotel Chateau Laurier. Am Rideau-Kanalsystem und am Nordufer des Ontariosees geht's weiter nach Toronto. 440 km. Hier können Sie abends auf die Piste, egal ob in Chinatown oder im Distillery Historic District ... Zwei Übernachtungen im Zentrum.

6. Tag, Sonntag, 19.06.2016: Niagara - donnerndes Wasser

Mit einer Tonne die Niagarafälle hinab? Bloß nicht! Wir entscheiden uns für die Fahrt auf der "Niagara Hornblower", sie bringt uns bis fast unter die Wasserfälle. Extra Tour Die passende Gelegenheit für Ihren Reiseleiter, mehr über das Verhältnis Kanada - USA zu erzählen, der Nachbar liegt schließlich gleich um die Ecke! Nach der Fahrt vorbei an Obstplantagen und Weingütern und einem Stopp in Niagara-on-the-Lake wartet wieder die Weltstadt Toronto auf uns. 260 km. Wer mag, kann abends an der Harbourfront schlendern oder sich ein Abendessen in einer umgebauten Dockhalle gönnen. Oder lieber Showtime? Im Princess of Wales Theatre können Sie auf Wunsch einen unvergesslichen Musicalabend genießen. Ihr Reiseleiter hilft Ihnen gerne bei der Organisation der Tickets.

7. Tag, Montag, 20.06.2016: Toronto und Flug nach Vancouver

Die Stadtrundfahrt mit Ihrem Reiseleiter beweist: Die Hauptstadt Ontarios ist nicht nur Finanz-, Sport- und Kulturmetropole, sondern auch architektonisch ein Hingucker. Der 553 m hohe CN Tower ist der höchste Fernsehturm der Welt! Ein toller Rundblick! Und ganz Mutige stellen sich auch auf den Glasboden! Nachmittags fliegen wir gen Westen über die Prärie und die Rocky Mountains nach Vancouver (Flugdauer ca. 5 Std.). Ankunft am Abend. Wer sich nach dem Flug noch die Beine vertreten möchte: Ein individueller Bummel zum Canada Place gibt erste Ein- und Ausblicke auf die glitzernde Metropole am Pazifik. Zwei Übernachtungen in Vancouver.

8. Tag, Dienstag, 21.06.2016: Boomtown des Westens

Der Olympiagastgeber von 2010 hat viel zu bieten: Ihr Reiseleiter zeigt Ihnen die Highlights der Stadt, darunter Stanley Park, Gastown, Granville Island und Chinatown mit seinen exotischen Läden. Vielleicht erklärt uns ein traditioneller Apotheker etwas über die Geheimnisse fernöstlicher Medizin! Anschließend können Sie die junge und dynamische Metropole in Eigenregie erkunden. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch im MOA (Museum of Anthropology)? Hier erfahren Sie mehr über die Welt der nordpazifischen Indianer.

9. Tag, Mittwoch, 22.06.2016: Nach Vancouver Island

Genießen Sie am Morgen noch ein paar Stunden in Vancouver bei einem Bummel über die Robson Street nach Westend, bevor wir in See stechen und Vancouver Island ansteuern. Am Nachmittag schauen wir uns bereits Victoria an, die Hauptstadt British Columbias. Busstrecke 110 km. Am Inner Harbour ist vielleicht was los! Wer mag, kann auf eigene Faust die Lieblingsplätze des Reiseleiters ausprobieren: Ganz frischen Fisch und Meeresfrüchte gibt's z. B. am malerischen Fisherman's Wharf mit seinen bunten Hausbooten, wo sich auch immer einige Seehunde tummeln. Zwei Übernachtungen in Victoria.

10. Tag, Donnerstag, 23.06.2016: In der Hauptstadt von B.C.

Im Parlamentsgebäude erzählt uns die Politologiestudentin Annabel von königlichen Besuchern, indianischen Politikern und einem ehrgeizigen Architekten. Im Museum von British Columbia besticht vor allem die Ausstellung zur Kultur der Nordwestküstenindianer. Extra Tour An Ihrem freien Nachmittag könnten Sie die elegant dahingleitenden Schwertwale in der Strait of Juan de Fuca beobachten (ca. 85 €, nur vor Ort buchbar). Oder Sie gönnen sich ein paar schöne Stunden beim stilvollen High Tea im Empress Hotel. Very british! Am Inner Harbour können Sie mit den Ureinwohnern über deren Schnitzarbeiten ins Gespräch kommen.

11. Tag, Freitag, 24.06.2016: Zurück auf den Kontinent

Nach einem kurzen Aufenthalt in der beschaulichen Kleinstadt Chemainus mit ihren beeindruckenden Wandmalereien bringt uns die Fähre in 90 Minuten über die Strait of Georgia zurück aufs Festland. Auf dem olympischen Sea to Sky Highway führt uns unsere Rundreise in die atemberaubenden Coastal Mountains, wo uns der mondäne Bergsportort Whistler erwartet. Busstrecke 240 km. Genießen Sie die Annehmlichkeiten unseres Luxushotels oder bummeln Sie durch die ansprechenden Laden- und Restaurantgassen der Winterolympiastadt 2010!

12. Tag, Samstag, 25.06.2016: Durch den wilden Westen

Augen auf: Heute gibt's wahrscheinlich Bären zu sehen! Zunächst beeindruckt uns die spektakuläre Berg- und Canyonlandschaft, später wechselt die Szenerie hin zu Kakteen und Salbeibüschen: Wildwestromantik - oder doch eher harter Lebenskampf? Eine Begegnung mit Shuswap-Indianern auf der Hat Creek Ranch eröffnet neue Sichtweisen. Wie ist heute die Situation der Ureinwohner in Kanada zu bewerten? Verhält sich Kanada wirklich so vorbildlich gegenüber seinen Minderheiten, wie häufig zu hören ist? Tagesziel ist Clearwater. 400 km.

13. Tag, Sonntag, 26.06.2016: In die Rocky Mountains

Plötzlich steht er direkt vor uns, der höchste Berg der kanadischen Rockies: Gestatten, Mt. Robson, stolze 3954 m hoch. Für alle, die es ganz genau wissen wollen. Was hier so rauscht? Der Robson River. Beim Spaziergang tief durchatmen und genießen! Über den Yellowhead Pass (1146 m), die kontinentale Wasserscheide, kommen wir nach Alberta. Für den ersten Überblick sorgt eine Gondelfahrt hoch zum Whistler Mountain. 340 km. Zwei Übernachtungen in einer malerischen Hotelanlage in einer Schleife des Bow River bei Jasper.

14. Tag, Montag, 27.06.2016: Ausflug zum Maligne Lake

Die Straße zum Maligne Lake gilt als vorzügliche Strecke zur Wildtierbeobachtung! Mit dem Boot begeben wir uns in die einsamen Gefilde des Maligne Lake. Beim Blick auf Spirit Island verstehen wir, warum er als der malerischste Gletschersee der Rockies gilt. Sie möchten am liebsten für immer hierbleiben? Das geht leider nicht. Dafür wandert Ihr Reiseleiter mit Ihnen durch den engen Maligne Canyon (1 Std., leicht, ↑ 150 m ↓ 150 m). Zurück in der Zivilisation: Im Ferienort Jasper haben Sie Zeit zum Bummeln und Shoppen - und werden mal wieder erstaunt sein über die Freundlichkeit und Gesprächsbereitschaft der Locals. Busstrecke 90 km.

15. Tag, Dienstag, 28.06.2016: Auf dem Icefields Parkway nach Lake Louise

Ein Tag voller Höhepunkte! Freuen Sie sich auf die Fahrt auf der Traumstraße der Rockies, dem Icefields Parkway. Schnurgerade geht es auf Passhöhen von über 2000 m vorbei an mächtigen Gletschern wie dem Columbia Icefield im Jasper-Nationalpark (UNESCO-Naturerbe). Noch ist viel Eis zu sehen, dennoch bleiben auch hier die Folgen des Klimawandels nicht verborgen. Letzter der vielen Höhepunkte heute: Lake Louise. Nein, die Farbe auf den Postkarten ist keine Täuschung! 230 km. Das Hotel mit Dampfsauna und Hallenbad ist gerade richtig zum Entspannen. Und danach? Ab in eine gemütliche Bar oder zum Abendessen in den historischen Bahnhof, von dem Ihr Studiosus-Reiseleiter so geschwärmt hat.

16. Tag, Mittwoch, 29.06.2016: Emerald Lake und Columbia River

Auf unserer Fahrt quer durch den Yoho-Nationalpark (UNESCO-Naturerbe) erscheint inmitten grandioser Berge der Emerald Lake, schimmernd wie ein grüner Smaragd. Wir erkunden zu Fuß das Seeufer. Stattdessen könnten Sie aber auch in Eigenregie auf dem See paddeln. Später treffen wir Nola im Tal des wilden Columbia River. Die Naturschützerin geht mit uns auf Fahrt. Was weiß sie über die Bewohner in dem riesigen Feuchtgebiet und deren Gefährdung? Am besten fragen! Lassen Sie den Tag in den wildromantisch gelegenen Thermalquellen mit Blick auf die steilen Felsen des Sinclair Canyon in Radium Hot Springs ausklingen! 180 km.

17. Tag, Donnerstag, 30.06.2016: Banff-Nationalpark

Zwei Nationalparks - zweimal UNESCO-Naturerbe! Im Kootenay-Nationalpark sehen wir sicher große Hirsche, eventuell Elche oder sogar Bären - aber die Landschaft allein ist schon aufregend genug. Auf Banffs Straßen flaniert die halbe Welt - hier ist das Tourismuskonzept der transkanadischen Eisenbahn im 19. Jahrhundert voll aufgegangen. Kein Wunder bei der Kulisse! Und die kulinarischen Genüsse kommen auch nicht zu kurz: Soll es heute Karibu- oder Bisonsteak sein? Am späten Nachmittag folgen wir dem Bow River nach Calgary, Kanadas Hauptstadt der Countrymusic. 250 km. Ihr Reiseleiter weiß, wo abends Bär und Elch steppen. Zwei Übernachtungen in Calgary.

18. Tag, Freitag, 01.07.2016: Prärie und Dinosaurier

Willkommen in der Olympiastadt von 1988! Machen Sie es wie die Einheimischen: Joggen Sie morgens am Bow River entlang. Am Vormittag erkunden wir die Hochhausschluchten von Calgary und fahren hinauf auf den Calgary Tower. Die unendlich scheinende Prärie und die Badlands mit ihren ausgewaschenen Canyons begleiten uns auf unserer Fahrt nach Drumheller. Hier gibt's „Jurassic Park“-Feeling: Der Friedhof der Saurier ist ein wahres Mekka der Paläontologen und zählt zum UNESCO-Kulturerbe! 270 km. Extra Tour Abends lässt Ihr Reiseleiter bei einem gemeinsamen Abendessen nochmals die Reise Revue passieren.

19. Tag, Samstag, 02.07.2016: Abschied von Kanada

Bevor Sie endgültig Goodbye sagen, haben Sie vormittags Zeit, in Calgarys Fußgängerzone nach Souvenirs zu suchen. Oder Sie schauen im Glenbow Museum vorbei. Wer vor dem langen Heimflug noch ein wenig frische Luft tanken möchte, findet leicht den Weg zu den Parkanlagen am Bow River. Nachmittags fliegen Sie mit Air Canada zurück nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 9,5 Std.).

20. Tag, Sonntag, 03.07.2016: Welcome home!

Vormittags erreichen wir Frankfurt. Anschluss zu den anderen Städten.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Details zu den Leistungen und Preisen finden Sie hier.

Klima & beste Reisezeit

Kanadas Grenze auf dem nordamerikanischen Kontinent beginnt am Nordpazifik, verglichen mit Europa etwa auf der Höhe von Paris und verläuft durch die großen Seen bis in den Nordatlantik an die Niagarafälle.

Im Norden endet die Grenze weit über den Polarkreis im Eismeer. Kanadas weite Laub- und Nadelwälder, seine Seen, eine menschenleere Natur, Pelztiere als auch Gold und Diamanten begründen seinen legendären Ruf und Reichtum. Von 6 Zeit- und 4 Klimazonen, die überwunden werden wollen, schneidender Kälte von -40 Grad im Winter bis zu +30 Grad im Sommer pendeln die Extreme.

Kanadas Osten mit seinen Ballungsräumen am St. Lorenz Strom hat schwüle Sommer und kalte Winter mit einem milden Frühjahr/Herbst. Hier ist das Klima dem unseren recht ähnlich. In den Prärielandschaften des zentralen Kanadas sind die Sommer heiß, eher kurz und die Winter lang und sehr schneereich.

Kanadas Westen ist maritim gemäßigt und profitiert vom warmen Pazifikstrom, der für Fischreichtum sorgt und reichlich Regen für eine üppige Flora.

Klimatabelle für Kanada Süd (Toronto)

  Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
Max. Temperatur (°C) -1,1 -0,3 4,2 11,9 17,9 24,2 26,8 25,9 21,6 15,3 7,8 1,2
Min. Temperatur (°C) -7,7 -7,3 -2,9 3,2 8,4 14,1 16,8 16,2 12,3 7,1 1,8 -4,8
 
Niederschlag (mm) 46 46 57 64 66 69 77 84 74 63 70 66
 
Sonnenstunden (h/d) 2,8 3,9 4,7 6,0 7,2 8,5 9,1 8,3 6,6 4,9 2,7 2,5
 
Regentage (d) 15 12 12 12 12 9 9 9 9 9 13 13
 
Wassertemperatur (°C) 3 2 2 3 6 12 19 21 18 13 9  

Klimatabelle für Kanada Nord (Whitehorse)

  Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
Max. Temperatur (°C) -13,3 -8,6 0,8 6,4 13,1 18,5 20,5 18,5 12,2 4,3 -5,8 -10,6
Min. Temperatur (°C) -22,0 -18,7 -12,3 -4,6 0,7 5,1 7,7 6,3 2,0 -3,1 -13,0 -19,1
Niederschlag (mm) 16,7 11,4 10,4 7,0 15,2 30,3 41,4 39,4 34,1 23,8 19,2 18,5
 
Sonnenstunden (h/d) 1,5 3,7 5,2 7,8 8,4 9,0 8,1 7,5 4,5 2,9 1,4 0,9
 
Regentage (d) 11,0 8,6 7,2 5,1 7,4 10,6 13,4 12,6 11,8 11,5 11,3

 

Reiseinformationen & Tipps

Einreise

Für einen Aufenthalt von weniger als 6 Monaten benötigen Sie als deutscher, schweizer oder österreichischer Staatsangehöriger kein Visum für Kanada. Sie erhalten von der kanadischen Einwanderungsbehörde bei der Einreise einen kostenlosen Visum-Stempel in Ihren Reisepass. Ihr Reisepass muss noch mindestens einen Tag nach der Ausreise aus Kanada gültig sein.

Ab dem 26. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen zwingend einen eigenen Kinderreisepass, ein Eintrag bei den Eltern im Pass oder der Kinderausweis ist dann nicht mehr ausreichend.

Für Einreisende auf dem Luftweg aus Staaten ohne Visapflicht wird Kanada ab dem 15. März 2016 eine sogenannte Electronic Travel Authorisation, (eTA)   einführen. Die dafür notwendigen Formulare sind online verfügbar. Ähnlich dem us-amerikanischen ESTA beantragen Reisende hier vor Reiseantritt Ihre Zulassung oder Ablehnung für eine Reise nach Kanada. Dieses Verfahren soll die Einreiseformalitäten bei Ankunft in Kanada erleichtern. Das eTA Verfahren wird online bereitgestellt und die Kosten liegen bei aktuell CAD 7,00. Die eTA wird für einen Zeitraum von 5 Jahren ab Ausstellungsdatum gültig sein. Nähere Informationen erhalten Sie auf den Seiten der kanadischen Regierung. Bei weiteren Fragen zur eTA kann auch „Citizenship and Immigration Canada“ unter folgender E-Mail-Adresse: CIC-ETA-AVE@cic.gc.ca direkt kontaktiert werden.

Geld abheben

Wenn Sie eine Bankkarte mit einem Cirrus oder Maestro-Logo haben, können Sie in Kanada bei so gut wie allen Banken mit Ihrer EC-Karte Geld am Automaten abheben (ATM). Sie können auch mit Ihrer Kreditkarte Geld am Automaten abheben, denken Sie dann allerdings daran, dass Sie eine Geheimzahl für Ihre Kreditkarte brauchen. Diese können Sie bei Ihrer Bank beantragen.

Trinkgeld und Taschengeld

In Kanada ist das Trinkgeld meistens nicht im Preis inbegriffen. In Restaurants, Cafés und Taxis ist ein Trinkgeld von 10-15% üblich. Wie viel Taschengeld Sie pro Tag benötigen, hängt natürlich weitgehend von Ihrem Budget ab. Wenn Sie essen gehen, bekommen Sie für 15-25 CAD$ pro Person eine gute Mahlzeit mit einem Gläschen Wein oder einem Bierchen (zuzüglich Trinkgeld). Die Eintrittspreise zu den Nationalparks liegen zwischen 5-15 CAD$ pro Person.

Trinkwasser

In allen Städten, Hotels und Resorts in Kanada hat das Leitungswasser Trinkwasserqualität. Es kann manchmal ein wenig nach Chlor schmecken. Sie können aber überall Mineralwasser in Flaschen kaufen. Trinken Sie lieber kein Wasser aus Seen und Flüssen, denn es kann Giardia-Parasiten enthalten, die Magen- und Darmbeschwerden verursachen.

Zecken und Mücken

Auf Vancouver Island und in den niedriger gelegenen Gebieten an der Grenze zu den Vereinigten Staaten kommen Zecken häufig vor. Schützen Sie sich gut gegen diese Tierchen, indem Sie lange Kleidung tragen und kontrollieren Sie nach einem Waldspaziergang Ihren Körper auf unerwünschte Begleiter. Außerdem können die Mücken eine wahre Plage sein, insbesondere in den Sommermonaten an den Flüssen und Seen in den Rocky Mountains. Nehmen Sie ein kräftiges Anti-Mückenmittel mit, oder kaufen Sie eins im örtlichen Supermarkt (wirkt oftmals besser).

Kontakt mir Bären

Bear Country, Bärenland! – Mit dieser Warnung werden Besucher in den Nationalparks Kanadas und den USA darauf hingewiesen, dass sie in der Natur nicht alleine sind. Zwar ist die "Chance", einem Bären in den Weiten der Wälder zu begegnen, relativ gering, ausgeschlossen ist es aber nicht. Jeder, der "Bärenland" betritt, sollte sich vorher informieren, ob aktuelle Sichtungen von Bären vorliegen und diese Gebiete bei Wanderungen meiden.

Sicherheitsregeln bei der Wanderung

Bären können gefährlich werden

In der Regel geben die Parkranger Auskunft über notwendige Vorsichtsmaßnahmen und richtige Verhaltensregeln. Wer eine Wanderung plant, kann sich häufig auch bei den Rangern anmelden, Name und Heimatadresse hinterlassen und die Route der geplanten Tour angeben. Nur für den Fall der Fälle, versteht sich.

Als oberstes Gebot gilt, jeglichen Kontakt mit Bären zu vermeiden. Vor allem das Füttern der Tiere ist strengstens verboten. Auch auf ein Foto "Arm in Arm mit dem Bär" sollte man verzichten. Äußerste Vorsicht ist angesagt, wenn frische Spuren, etwa Kot oder Fußabdrücke, entdeckt werden.

Eine gute Maßnahme, um der Begegnung mit einem Bären zu entgehen, ist das Wandern (und Zelten) in einer Gruppe. Denn viele Personen machen mehr Geräusche, die den Bären normalerweise davon abhalten, sich zu nähern. Singen, Pfeifen und lautes Unterhalten sind ebenfalls ein gutes Mittel, um den Bären zu warnen und so ein überraschendes Aufeinandertreffen zu verhindern. Manche Bärenkenner schwören auf eine (Bären-)Glocke, die, ans Gepäck gebunden, beim Wandern regelmäßig für Lärm sorgt.

Camping im Bärenland

Bären haben einen sehr guten Geruchssinn. Deshalb sind Campingplätze, die nach Essen und anderen Dingen duften, eine Art Feinkostladen für die Allesfresser. Um die Verbreitung von Gerüchen zu reduzieren, muss der Zeltplatz sehr sauber gehalten werden. Lebensmittel, Abfälle und andere Ausrüstungsgegenstände bewahrt man am besten in luftdichten Behältern oder in aufbruchsicheren Containern auf, die häufig von den Rangern zur Verfügung gestellt werden.

Das Gepäck sollte mindestens 50 Meter vom Zeltplatz entfernt an einem Baum (mindestens vier Meter über dem Boden und etwa einen Meter vom Baumstamm entfernt) angebracht werden. Außerdem ist es wichtig, das Zelt weit entfernt (mindestens 50 Meter) von der Kochstelle aufzuschlagen. Auf die Zubereitung stark duftender Mahlzeiten ist möglichst zu verzichten. Abfälle dürfen auf keinen Fall vergraben werden, da die Bären sie wittern und wieder ausgraben. Ebenfalls verlockend für die feine Bärennase sind Parfüms, Seifen und Deodorants.

Aug' in Aug' mit dem Bär

Normalerweise nähern sich Bären einem Zeltplatz aus Neugier und flüchten, sobald sie Menschen sehen. Aber nicht jeder Bär lässt sich abschrecken, etwa ältere Bären oder auch sogenannte "Problembären", die sich an die Nähe des Menschen gewöhnt haben. Um sie zu vertreiben, kann es helfen zu schreien oder mit den Armen zu wedeln.

Auch Bärenabwehrmittel (Pfefferspray, Lärmmacher wie Pfeifen) werden von Rangern empfohlen. Weicht der Bär nicht von der Stelle oder wird er sogar aggressiv, heißt es Ruhe zu bewahren. Auf keinen Fall sollte man schnell wegrennen (der Bär gewinnt immer! Der ist schnell wie ein Pferd!!!), sondern langsam rückwärts gehen und dabei laut sprechen.

Bärenmütter sind besonders gefährlich

Große Vorsicht ist bei der Begegnung mit Bärenmüttern geboten, denn die Weibchen empfinden jeden, der sich ihren Jungen nähert, als Bedrohung. Da sich Schwarz- und Grizzlybären in ihrem Verhalten unterscheiden, ist es nicht unwichtig, zu wissen, mit wem man es eigentlich zu tun hat: Greift ein Schwarzbär an, sollte man schreien und sich verteidigen, etwa mit Stöcken und Steinen. Da der Schwarzbär gut klettern kann, wird von einer Flucht auf einen Baum abgeraten.

Grizzlybären sind gefährlicher als ihre Verwandten. Widerstand lässt diese Bären nur noch aggressiver werden. Die größte Überlebenschance hat man, indem man sich tot stellt und mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden liegen bleibt.

Autorin: Susanne Wagner, Planet-Wissen.de