Kuba - Sonne und Sozialismus, Rumba und Revolution

Sonne und Sozialismus, Rumba und Revolution, amerikanische Oldtimer mit russischen Ersatzteilen. Kuba ist die Insel der Gegensätze: karibisches Lebensgefühl gepaart mit kommunistischer Planwirtschaft und neuerdings auch mit Privatinitiative.

Bienvendios auf Cuba, der größten Antilleninsel und dem Inbegriff karibischer Lebensfreude. Auf der Insel am Golf von Mexico erwarten Sie nicht nur endlose, weiße Sandstrände, heiße Rumba-Rythmen und der legendäre Mojito. Auch die Kolonialstädte Havanna oder Santiago de Cuba, ein Meer an Oldtimern in allen Farben des Regenbogens und die nicht zu übertreffende Herzlichkeit der Inselbewohner machen die wahre „Königin der Antillen“ aus.

Lassen Sie sich nach Cuba entführen und entdecken Sie dieses traumhafte Reiseziel.

Am eindrücklichsten ist die Herzlichkeit der einheimischen Bevölkerung. In Kuba sind die Menschen noch neugierig auf Besucher!

Die umfassende Reise durch ganz Kuba von Studiosus

Bus Rundreise, 16 Tage ab/bis Deutschland. Preise pro Person ab Euro 4085.-- / CHF 4350.--, Zubringerflüge zubuchbar. 13 Abreisetermine 2016, Unterkuft gem. Beschreibung.

Anbieter; Studiosus. Details zu den Leistungen und Preisen finden Sie hier.

Unsere Reiseleiter zeigen Ihnen ihr Land intensiv und persönlich:

  • Ganz Kuba in 16 Tagen
  • Viel Zeit für eigene Unternehmungen
  • Drei Übernachtungen in einem Strandhotel auf Cayo Ensenachos
  • Aus Sicherheitsgründen ohne Inlandsflüge
  • Wahl zwischen Linienflügen mit Air France/KLM oder Air Europa und Direktflügen mit Condor
  • Wichtigste Stationen dieser Studienreise durch Kuba: Havanna, Trinidad, Santiago de Cuba, Cayo Ensenachos

Reiseverlauf

1. Tag, Montag: Flug nach Kuba

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Vormittags Flug mit Air Europa über Madrid, mit Air France über Paris (Flugdauer ab Madrid und Paris ca. 10 Std.) oder bereits morgens mit KLM über Amsterdam nach Havanna (Flugdauer ab Amsterdam ca. 11 Std.). Alternativ können Sie auch nachmittags ab Frankfurt mit Condor direkt nach Havanna fliegen (Charterflug, nonstop, Flugdauer ca. 11 Std.). Mit KLM Ankunft nach Ortszeit nachmittags, ansonsten am Abend. Zwei Übernachtungen in der Altstadt von Havanna.

2. Tag, Dienstag: Havannas Altstadt

Bröckelnde Pracht unter azurblauem Himmel, so empfängt uns Havanna. Vom Hauptplatz aus, der Plaza de Armas, führt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter durch die Altstadt (UNESCO-Kulturerbe). Gouverneurspalast, Festung und Kathedrale erinnern an die spanische Kolonialzeit. Das Kapitol, einst dem großen Vorbild in Washington nachempfunden, ist Symbol der republikanischen Ära. Den späteren Nachmittag gestalten Sie selbst. Saugen Sie die heitere Stimmung im Parque Central auf - durch den Strohhalm in Ihrem Mojito - salud!

3. Tag, Mittwoch: Viva la Revolución!

José Martí und Che Guevara rahmen die Plaza de la Revolución ein, wo Fidel Castro seine Reden hielt. Im Revolutionsmuseum nimmt Sie Ihr Reiseleiter mit in die Zeit der 1950er Jahre - kubanische Geschichte, spannend wie ein Thriller. Wir beleuchten die Errungenschaften der Revolution und den aktuellen Umgang der kommunistischen Altpolitiker mit den ersten unabhängigen Blogs im Internet. Extra Tour Wir verlassen Havanna und fahren über Soroa, das für seinen Orchideengarten berühmt ist, in den Westen der Insel. 190 km. Zwei Übernachtungen in Vinales.

4. Tag, Donnerstag: Rund um Vinales

Wie sieht eigentlich die Tabakpflanze aus? Die Antwort bekommen Sie im grünen, von markanten Kegelbergen gesäumten Tal von Vinales (UNESCO-Naturerbe), wo der beste Tabak Kubas wächst. Wir unternehmen eine kleine, einstündige Wanderung und lassen uns mittags kreolische Küche in einem Paladar schmecken. Paladar? Ihr Reiseleiter kennt die Hintergründe zu den kubanischen Privatrestaurants. Den Nachmittag können Sie ganz nach Ihren Wünschen gestalten. Warum nicht die herrliche Aussicht vom Swimmingpool des Hotels auf das Vinales-Tal genießen?

5. Tag, Freitag: Karibische Impressionen

Auf unserer Fahrt durch die Sierra de los Organos zur Nordküste passieren wir gepflegte Felder und typisch karibische Bauernhäuser mit Palmdächern. Wir setzen über zur Insel Cayo Levisa. Lust auf Golf? Hier ist er azurblau und erfrischend, der Golf von Mexiko. Nach dem Bad in den karibischen Fluten schmeckt es uns bei unserem Mittagsbuffet im Strandrestaurant besonders gut. Vom Meer erfrischt, kehren wir nach Havanna zurück. Busstrecke 180 km.

6. Tag, Samstag: Cienfuegos, der Zuckerhafen

In Richtung Osten ist Cienfuegos unser erster Stopp. Die Zuckerfabriken machten die Stadt zum weltgrößten Zuckerexporteur. Das koloniale Flair der Innenstadt (UNESCO-Kulturerbe) mit den Palästen der Zuckerbarone und dem Teatro Terry, in dem schon Caruso gesungen hat, bezaubert - auch wenn der Putz bröckelt. Pioniere der Marktwirtschaft erleben wir in der Markthalle. Auf dem Weg nach Trinidad besuchen wir den ältesten botanischen Garten der Insel. 350 km. Zwei Übernachtungen in Trinidad.

7. Tag, Sonntag: Koloniales Trinidad

Zucker- und Sklavenhandel machten Trinidad (UNESCO-Kulturerbe) reich. Beim Stadtrundgang bestaunen wir die Prachtpaläste im spanisch-maurischen Stilmix. Altstadtgassen, Pfarrkirche und Stadtmuseum sind weitere Programmpunkte. Kuba ist Musik, und Musik ist Rhythmus. Kubanische Musiker zeigen uns, welche Instrumente den unverwechselbaren Klang des Boleros, Sons oder Cha-Cha-Chas erzeugen. Wen diese Rhythmen nicht kaltlassen, der kann hier auch ein Tänzchen wagen. Extra Tour Der restliche Tag gehört Ihnen. Unsere Empfehlung für das individuelle Abendessen: Probieren Sie Languste auf kubanische Art.

8. Tag, Montag: Unterwegs nach Camagüey

Sklavenhandel und Zuckerrohr sind untrennbar miteinander verbunden. Auf einer ehemaligen Zuckerhazienda gewinnen wir einen Einblick in kubanische Geschichte. Die Sklaverei ist lange überwunden, beim Thema Menschenrechte besteht noch Nachholbedarf. Das Stadtbild Camagüeys (UNESCO-Kulturerbe) ist geprägt von Straßen voller Menschen und vielen Fahrrädern gegen die latente Transportmisere. Hier arbeitet die Schweizer Hilfsorganisation Camaquito. Ein Mitarbeiter erklärt uns, wie die Organisation Kinder in den Bereichen Bildung, Sport und Kultur unterstützt, und präsentiert uns eines der aktuellen Projekte. 260 km.

9. Tag, Dienstag: Der wilde Osten Kubas

Weiter geht die Reise durch Zuckerrohrfelder nach Osten. Gegen Mittag erreichen wir Bayamo mit seinen bunt getünchten Fassaden. Wir durchfahren die Sierra Maestra, den höchsten Gebirgszug Kubas, auf unserem Weg in den Wallfahrtsort El Cobre und nach Santiago. 340 km. Zwei Übernachtungen.

10. Tag, Mittwoch: Karibisches Santiago

Temperament, Musik und Lebensfreude bestimmen das Bild von Santiago, der multikulturellen Wiege der Revolution. Unsere Stadtrundfahrt führt uns zur Festung El Morro (UNESCO-Kulturerbe) und zum Ifigenia-Friedhof mit dem Grab von José Martí, Dichter und Nationalheld. Im Zentrum Santiagos nehmen uns das exotische Flair und der karibische Lebensrhythmus ein. Am Nachmittag gestalten Sie Ihr eigenes Programm, Ihr Reiseleiter gibt Ihnen gerne gute Tipps.

11. Tag, Donnerstag: Durch Zentralkuba

Unsere Route führt jetzt wieder nach Westen durch ausgedehnte Ebenen. Die lange Fahrt bietet nach all den Eindrücken eine gute Gelegenheit, Gedanken über Kubas Errungenschaften, die neue Nähe zu den USA und seine Zukunft auszutauschen. Abends erreichen wir die Insel Cayo Ensenachos vor der Nordküste. 650 km auf meist guten Straßen. Drei Übernachtungen in einem erstklassigen Strandhotel.

12. - 13. Tag: Karibik-Feeling pur

Zwei erholsame Badetage erwarten Sie mit Sonne, Sand und türkisblauem Wasser. Machen Sie gemütliche Strandspaziergänge und lassen Sie sich all-inclusive verwöhnen! Wie wär's mit einem Daiquiri? Dazu eine dicke Havanna, schließlich sind wir ja in Kuba - die Zigarre kostet freilich extra, und der Preis orientiert sich am Weltmarkt. Und zwischendurch einen Bootsausflug - Ihr Reiseleiter arrangiert den gerne für Sie.

14. Tag: Auf den Spuren von Che

Auf dem Weg nach Havanna betreten wir in Santa Clara eine Weihestätte der Revolution. Ein Museum informiert über Che Guevara, den argentinischen Helden der Revolution. Wie kam es dazu, dass Che eine solche Faszination auslösen konnte, die bis heute nachwirkt? Dann geht es weiter nach Havanna. 390 km. Unser Tipp für den Abend: die berühmte Tropicana Show.

15. Tag: Noch einmal Havanna

Der Cementerio Colón, größter Friedhof Amerikas, ist keiner wie jeder andere. Musiker und Schriftsteller ruhen in Frieden neben Geldadel und Revolutionären. Kuba ohne Hemingway? Das geht nicht! Wir besuchen die Finca Vigía, das ehemalige Wohnhaus des Schriftstellers. Abends treten Sie den Rückflug mit Air Europa nach Madrid, mit KLM nach Amsterdam, mit Air France nach Paris oder mit Condor direkt nach Frankfurt an (alle Flüge Nachtflüge). Gäste, die noch auf Kuba bleiben möchten, fahren zum Badeaufenthalt nach Varadero (ca. 2 Std.).

16. Tag: Zurück in Europa

Air-France- und KLM-Flieger landen am Vormittag in Paris bzw. Amsterdam. Air Europa erreicht gegen Mittag Madrid. Bei Flug mit Condor Ankunft am frühen Nachmittag in Frankfurt. Jeweils Anschluss zu den anderen Orten.

Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.

Details zu den Leistungen und Preisen finden Sie hier.

Kuba Intensiv - Privatreise

Bus Rundreise, 15 Tage/14 Nächte ab/bis Havanna. Preise pro Person ab Euro 7982.-- / CHF 8530.--. Gerne suchen wir Ihnen den passenden Flug.

Anbieter; Dertour. Details zu den Leistungen und Preisen finden Sie hier.

IHR DERTOUR-VORTEIL:

  • Garantierte Durchführung ab 2 Pers.
  • Kleine Gruppen, max. 16 Teilnehmer
  • Deutschsprechende Reiseleitung
  • Drei Hotelkategorien in Havanna zur Auswahl

Eine abwechslungsreiche Reise für Gäste, die sich etwas mehr Zeit nehmen wollen, um die ganze Insel mit all ihren Facetten kennenzulernen. Die Rundreise beinhaltet die wichtigsten Natur-Regionen und Städte mit ihren kulturellen und „revolutionären“ Highlights.

Die folgende Information gilt nur für die Aufenthalte: Vom 01.11.2015 bis 30.04.201

Reiseverlauf:

1. Tag: Ankunft Havanna

Begrüßung am Flughafen Havanna und Transfer zum Hotel. Wählen Sie für Ihren Havanna-Aufenthalt eine der folgenden Hotelkategorien: Kolonialhotel (4 Sterne), IBEROSTAR Parque Central (5 Sterne), Premium-Hotel Saratoga (5 Sterne). Alle Hotels liegen sehr zentral in Alt-Havanna, nahe dem Parque Central und dem Capitol. 4 Nächte in der von Ihnen gebuchten Hotelkategorie.

2. Tag: Havanna
Nach dem Frühstück Informationsgespräch mit Vorstellung des Reiseleiters. Anschließend Spaziergang durch die Gassen und über die Plätze von Alt-Havanna mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Cocktail in der „Bodeguita“. Mittagessen im Restaurant „Santo Angel“ mit landestypischer Küche und Musik. Danach Panoramatour durch das Havanna des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, vorbei am „Hotel Nacional“ bis zum Revolutionsplatz sowie über den Prado und vorbei an weiteren historischen Gebäuden. Abendessen in einem Paladar. Anschließend Möglichkeit zum Besuch der weltberühmten „Tropicana Show“ (fakultativ buchbar). (F, M, A)

3. Tag: Havanna - Viñales - Havanna
Auf der berühmten Tabakroute geht es Richtung Provinz Pinar del Río. Besuch im „Casa del Veguero“ (Haus des Tabakbauern) und Stop am Aussichtspunkt „Mirador Los Jazmines“ mit Blick über das Mogote-Tal. Mittagessen am „Palenque“ umgeben von herrlicher Natur. Besuch der „Prähistorischen Mauer“ und Bootstour auf einem unterirdischen Fluss. Spätnachmittags Rückfahrt nach Havanna. Abendessen im Hotel. Ca. 390 km. (F, M,A)

4. Tag: Havanna
Nach dem Frühstück Besuch in einer der bekannten Tabak-Fabriken, Fahrt zum Rum-Museum „Fundación Havana Club“ und zur Festung „El Morro“. Mittagessen im Restaurant „La Imprenta“. Spätnachmittags Zeit zur freien Verfügung. Abendessen in einem Restaurant mit besonderem Ambiente. (F, M, A)

5. Tag: Havanna - Guamá - Schweinebucht - Santa Clara
Frühmorgens Fahrt in Richtung Zentralkuba nach Guamá. Besuch der Krokodil-Aufzuchtstation und weiter entlang der legendären Schweinebucht. Nach dem Mittagessen Fahrt nach Santa Clara, wo Che Guevara seinen größten Sieg errang und seine letzte Ruhestätte fand. Spätnachmittags Besuch des Che Guevara-Denkmals. Übernachtung und Abendessen in einem 3-Sterne-Hotel oder einer 2,5-Sterne-Bungalow-Anlage nahe dem Che Guevara-Denkmal oder etwas außerhalb der Stadt. Ca. 360 km. (F, M, A)

6. Tag: Santa Clara - Cienfuegos - Trinidad
Nach dem Frühstück Besuch des Monuments „Tren Blindado“ aus dem Revolutionskrieg. Anschließend geht es weiter in die Hafenstadt Cienfuegos. Spaziergang über den Hauptplatz mit seinem nostalgischen Theater. Nach dem Mittagessen Fahrt in das Städtchen Trinidad, das zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Stadtrundgang und Besuch der urigen „Canchancharra“ (Honiglikör-Bar) sowie Führung durch eines der berühmten Museen. Abendessen in einem Paladar mit besonderem Ambiente. 2 Nächte in einer 3-Sterne-Bungalow-Anlage nahe der Stadt. Ca. 150 km. (F, M, A)

7. Tag: Trinidad u. Sierra Escambray
Frühmorgens Fahrt zum Topes de Collantes in der Sierra Escambray und weiter mit russischen Trucks oder Jeeps auf abenteuerlichen Feldwegen zum Ausgangspunkt des Guayanara-Trails. Wanderung (ca. 2-3 Std. mit lokalem Guide) entlang des Río Melodioso durch die vielfältige Natur. Unterwegs Bademöglichkeit unter Wasserfällen. Mittagessen auf der „Finca Gallega“. Rückfahrt nach Trinidad. Abendessen in Eigenregie. Abends haben Sie die Möglichkeit das romantisch-musikalische Nachtleben kennenzulernen (fakultativ). Ca. 70 km. (F, M)

8. Tag: Trinidad - Sancti Spiritus - Camagüey
Morgens Fahrt zum Tal der Zuckerrohrmühlen mit der Hacienda der Zuckerbarone Iznaga und dem legendären „Sklaventurm“. Weiter durch die Ausläufer der Sierra Escambray in das koloniale Sancti Spiritus mit Stadtrundgang und Mittagessen. Anschließend geht es durch die grüne Zuckerrohrebene nach Camagüey, Stadt der großen Tonkrüge und Heimat des Dichters Nicolas Guillén. Abendessen mit Kolonialambiente. Übernachtung im 2,5-Sterne-Hotel. Ca. 255 km. (F, M, A)

9. Tag: Camagüey - Holguín
Am Morgen Spaziergang über die Plaza Agramonte mit dem Geburtshaus des gleichnamigen Freiheitskämpfers. Anschließend geht die Fahrt weiter in die Provinzmetropole Holguín. Mittagessen in der Stadt oder außerhalb mit Panoramablick, z. B. im Restaurant „Mirador de Mayabe“. Der Nachmittag steht Ihnen für eigene Erkundungen oder zur Entspannung zur freien Verfügung. Übernachtung mit Abendessen in einem 2,5-Sterne-Hotel. Ca. 210 km. (F, M, A)

10. Tag: Holguín - Birán - Baracoa
Am frühen Morgen geht es weiter in Richtung Cueto mit Abstecher zur Finca „Manacas“ bei Birán. Der Geburtsort von Fidel Castro ist erst seit einigen Jahren zugänglich für die Öffentlichkeit. Hier erhalten Sie interessante Einblicke in das Leben Fidel Castros und die Zustände vor der Revolution. Anschließend weiter über Moa entlang der holprig-abenteuerlichen, teilweise nicht asphaltierten Küstenstraße, vorbei an exotischen Buchten, in Richtung Baracoa, wo einst Kolumbus landete. Übernachtung in einem 2,5-Sterne-Hotel in schöner Lage. Ca. 250 km. (F, A)

11. Tag: Baracoa - Guantánamo - Santiago
Baracoa liegt vor der malerischen Kulisse des Tafelberges „El Yunque“, eingebettet in eine üppige tropische Naturlandschaft mit Kaffee-, Kakao und Bananenplantagen - Karibik pur. Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen Rundgang durch den kolonialen Kern mit der Kirche „Nuestra Señora Asunción“, in der sich das berühmte Kolumbuskreuz befindet. Anschließend Fahrt in die Umgebung von Baracoa mit der malerischen Kulisse des Tafelberges „El Yunque“ und Bootsfahrt auf dem Río Toa. Mittagessen auf einer „Öko-Finca“. Am frühen Nachmittag weiter über die atemberaubende Passstraße „La Farola“ Richtung Guantánamo, einer Hochburg der afrokubanischen „Santería“ und des haitianischen Voodoo-Kultes. Spätnachmittags Ankunft in Santiago, Stadt der Revolution und Wiege des kubanischen „Son“, ein Schmelztiegel der Farben und Kulturen. Abendessen im Hotel. 2 Nächte im Hotel Meliá Santiago (4,5 Sterne). Ca. 235 km. (F, M, A)

12. Tag: Santiago
Frühmorgens Ausflug zum „Valle de la Prehistoria“, dem „Jurassic Park“ Kubas und Besuch eines Oldtimer-Museums und eines kleinen Bauernhauses. Nach dem Mittagessen Besuch der Festung „El Morro“. Anschließend Stadtbummel in Santiago mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Abendessen im Hotel. Abends Besuch im legendären „Casa de la Trova“, wo viele berühmte Musiker ihren Weg begannen. Ca. 70 km. (F, M, A)

13. Tag: Santiago - Havanna
Morgens Panoramatour, u. a. mit der von Fidel Castro 1953 erstürmten Kaserne. Weiter zum Wallfahrtsort El Cobre und Besuch der Basilika mit der Schutzheiligen Kubas. Vorbei am Grab des Nationalhelden José Martí geht es zurück nach Santiago. Anschließend geht es mit der Fähre zum Mittagessen auf die Insel Cayo Granma in der Hafenbucht. Danach Transfer zum Flughafen Santiago. Flug nach Havanna. Transfer zum Hotel Ihrer Wahl (Übernachtung in der von Ihnen gebuchten Kategorie, siehe erster Tag), Abendessen in Eigenregie. (F, M)

14. Tag: Havanna „Exkursion Oro Verde“
Morgens Abholung vom Hotel und Fahrt im Oldtimer entlang der „Quinta Avenida“ zum Ort Jaimanitas. Besuch der Gallerie und des Hauses des Künstlers Josè Fuster, welcher auch als „Kubanischer Picasso“ bezeichnet wird. Anschließend Fahrt in die Altstadt Havannas und Besuch der Christus Statue welche sich auf einem Hügel oberhalb der Stadt befindet und von der Künstlerin Jilma Madera geschaffen wurde. Danach Mittagessen im Hotel Ambos Mundos, Wirkungsstätte des Schriftstellers Hemingway und anschließendem Besuch des „Floridita“, Hemmingways Stammlokal mit Daiquirí Probe. Der Nachmittag steht Ihnen für weitere Aktivitäten zur freien Verfügung. Abendessen in einem Paladar mit besonderer Atmosphäre. (F, M, A)

15. Tag: Havanna
Morgens Zeit zur freien Verfügung. Gegen Mittag Check-out im Hotel. Die Rundreise endet mit dem Transfer zum Internationalen Flughafen Havanna. (F)

Variante ab Havanna/bis Tag 13
Der Tourverlauf entspricht den Tagen 1 bis 13 der Rundreise und endet am 13. Tag nach dem Programm in Santiago mit einem Privattransfer nach Guardalavac

Anbieter; Dertour. Details zu den Leistungen und Preisen finden Sie hier.

 

Hier wird es niemals Winter: mit seinem subtropischen Klima ist Kuba ein Reiseziel der Extraklasse für Badeurlauber, bietet aber auch in Havanna oder den kleineren Dörfern im Landesinneren jede Menge Flair.

Große Temperaturunterschiede im Jahresverlauf gibt es auf Kuba nicht.

Während in den etwas kühleren Monate Oktober bis Februar die durchschnittlichen Höchsttemperaturen bei knapp über 25 °C liegen, steigen sie in den wärmeren Monaten, vor allem von Mai bis September auf über 30 °C.
 
Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen Dezember und April bei etwa 20 °C (regional kann die Tiefsttemperatur bei nördlichen Kaltfronten jedoch auf 10 °C sinken). In den wärmsten Monaten Juli und August betragen die Tiefsttemperaturen etwa 25 °C.
 
Die jährliche Durchschnittstemperatur ist mit 19 bis 20 °C in den kubanischen Gebirgszügen am niedrigsten (in der Sierra Maestra westlich von Santiago de Cuba, in der Sierra Cristal östlich von Santiago de Cuba und im Escambray-Gebirge südlich von Santa Clara).
Die höchsten Durchschnittswerte in Kuba (zwischen 26 und 26,5 °C) werden an der Guantanamobucht östlich von Santiago de Cuba und an der Küste im Norden und Nordosten von Santiago de Cuba erreicht.



Das Klima auf Kuba wird wie auf den meisten Karibikinseln vom Nordost-Passat beeinflusst: es gibt eine Regenzeit von Juni bis Oktober und eine trockene Zeit mit wenig Niederschlag in den Monaten von November bis April. Aber auch während der sogenannten Regenzeit kommt es nicht zu Dauerregen, vielmehr fallen kurze, heftige, tropische Schauern. An manchen Tagen in der Regenzeit regnet es auch gar nicht. Im Jahr fallen an rund 120 Tagen mehr als 0,1 Millimeter Niederschlag. Der feuchteste Monat Juni hat im Durchschnitt 13 Regentage und mittlere Niederschläge von 191 Millimetern. Dagegen fällt im Dezember, Januar und Februar durchschnittlich nur zwischen 34 und 40 Millimeter Regen.

Über das Jahr gesehen ist es in Kuba an der Südostküste am feuchtesten, (im Mündungsgebiet des Rio Toa, monatlich etwa 216 mm im Durchschnitt, im Jahr gut 2.600 mm), am trockensten ist es im Gebiet der Guantanamobucht, östlich von Santiago de Cuba (monatlich etwa 63 mm im Durchschnitt, im Jahr 752 mm Niederschlag). Durchschnittlich regnet es in Kuba pro Monat etwa 110 mm (im Jahr gute 1.300 mm).

Kuba liegt im Hurrikan-Einzugsgebiet. Diese können während der Hurrikan-Saison von Juni bis November auftreten. Die Monate mit dem höchsten Hurrikanrisiko auf Kuba sind September und Oktober. Zwei Drittel der Hurrikane und schwerer Stürme, die Kuba treffen, liegen in diesen beiden Monaten.

Beste Reisezeit für Kuba

Reisen auf Kuba bieten sich am ehesten während der trockeneren Jahreszeit von November bis April an. In dieser Zeit können jedoch kühle Luftströmungen aus Norden die Nachttemperaturen auf Kuba kurzzeitig auf 10 °C sinken lassen.

Kuba gilt jedoch als ganzjähriges Reiseziel. Immer ist die Wassertemperatur hoch genug für angenehmen Bade- oder Tauchurlaub. Auch Surfen ist ganzjährig möglich.

Beachten sollte man, dass auf Kuba von Dezember bis April Hauptsaison ist, so dass man auch Reisen während der feuchteren Monate in Betracht ziehen sollte. Auf Kuba selbst liegen die Ferien im Juli und August.

Während der Hurrikan-Saison von Juli bis November sollte kurzfristig die aktuelle Situation abgeklärt werden. Kuba wird am häufigsten in den Monaten September und Oktober von Hurrikanen und tropischen Stürmen und folgenden starken Überschwemmungen getroffen.

Wärmster Monat in Kuba: August (27,5 °C Durchschnittstemperatur)

Kühlster Monat: Januar (22,5 °C Durchschnittstemperatur)

Feuchtester Monat: Juni (191 mm durchschnittlicher Niederschlag)

Trockenster Monat: Dezember (38 mm durchschnittlicher Niederschlag)

 

Touristenkarte

Alle nichtkubanischen Staatsbürger, egal ob Erwachsene, Kinder oder Kleinkinder, benötigen eine Touristenkarte, wenn der Aufenthalt in Kuba weniger als 30 Tage dauert. Sie können diese Touristenkarte in Kuba selbst gegen eine Gebühr um weitere 30 Tage verlängern; normalerweise wird diese Verlängerung mit der Hotelbuchung bestätigt. Die Touristenkarte wird bei der Einreise in Kuba von den dortigen Behörden geprüft.

Für den Bezug der Touristenkarte muss Ihr Reisepass sechs Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein. Erwerben Sie die Karte gegen Vorlegen Ihres Passes und Entrichtung einer Gebühr von CHF 50.– zum Beispiel direkt vor Ihrem Abflug am Gate (je nach Airline), bei Ihrem Reisebüro oder bei der kubanischen Botschaft.

Bei der Kuba Einreise wird ein Teil der Touristenkarte Kuba entfernt und abgestempelt, die andere Hälfte muss sorgfältig aufbewahrt werden, denn bei der Ausreise wird der 2. Teil der Karte abgestempelt. Grundsätzlich gibt es keinen Ein-und Ausreisestempel in den Pass, wenn man ihn trotzdem als Souvenir haben möchte so wird auch der Pass abgestempelt.
Den Touristen werden am Zoll so gut wie nie ihr Gepäck kontrolliert, die Einreise nach Kuba verläuft absolut problemlos.

Visum

Sie möchten länger in Kuba bleiben oder sind aus nichttouristischen Gründen auf der Karibikinsel? Dann ist ein Visum nötig.

Versicherungen obligatorisch!

Wenn Sie keinen Wohnsitz in Kuba haben, also als Tourist oder Touristin einreisen, müssen Sie eine Kranken- oder Reiseversicherung nachweisen. Diese belegt, dass Ihre medizinische Versorgung während Ihrer Kubaferien gesichert ist. Versicherungspolicen, Versicherungskarten oder Reiseversicherungsbelege sind gültige Belege dazu.

Klären Sie vorab, ob Ihre Versicherung die Kosten in Kuba tragen würde. Sollten Sie diesen Nachweis nicht haben, müssen Sie bei der staatlichen kubanischen Assistance-Gesellschaft «Asistur» eine entsprechende Versicherung abschliessen.

Weitere Infos dazu finden Sie hier bei der kubanischen Botschaft in Bern.

Ausreise

Bei der Ausreise wird am Flughafen eine Ausreisesteuer von derzeit25 CUC erhoben. Wir bitten, die Summe am Flughafen in Cash bereitzuhalten. Rückbestätigung des Fluges nach Europa ist in Kuba bei Linienflügen nicht nötig, dafür sollte man rechtzeitig (wir empfehlen 3 Stunden) vor planmässigem Abflug am Flughafen sein. Empfehlung: Tauschen Sie Landeswährung, die Sie im Duty Free Bereich nicht mehr ausgeben wollen am besten noch bei den Bankschaltern in der Haupthalle (also vor den Immigrationsschaltern bzw. Der Passkontrolle) zurück. Denn der kleine Wechselschal ter dahinter im Duty-Free Bereich ist nicht immer geöffnet. Es sei denn, Sie wollen alle Ihre CUC noch durch Käufe loswerden (ausserhalb Kubas ist das kubanische Geld nichts mehr wert). Im Duty Free Bereich kann man neben CUC auch mit EUR und Kreditkarten (ausser amerikanischen) bezahlen allerdings nur mit einem schlechten Wechselkurs oder einen kräftigen Zuschlag.

 

Allgemeine Informationen

Der Zusammenbruch der sozialistischen Länder in Osteuropa hat Kuba um seine wichtigsten Handelspartner gebracht und zu deutlichen wirtschaftlichen Problemen geführt. Verstärkt wird diese Situation durch das verschärfte und international stark umstrittene Handelsembargo der USA. Noch immer fehlen in Kuba zahlreiche Dinge des täglichen Bedarfs. Mit der Öffnung für ausländisches Kapital versucht Kuba jedoch, die wirtschaftlichen Probleme zu mildern. Seit Sommer 1993 ist Kubanern der Besitz von US-Dollars erlaubt. Der Tourismus entwickelt sich zur wichtigsten Säule der kubanischen Wirtschaft.

Als Kubareisende/r sollten Sie sich darüber im klaren sein, dass Sie in ein Entwicklungsland reisen. Hotels und Unterkünfte entsprechen in Ausstattung und Service nicht vergleichbaren Einrichtungen in touristisch entwickelten Ländern. Wenn Klimaanlagen, Kühlschränke, TV etc. in den Zimmern vorhanden sind, bedeutet das nicht automatisch, dass sie auch funktionieren (häufiger Grund für funktionsuntüchtige Einrichtungen ist der Ersatzteilmangel). Drastische Handelsprobleme bedingen häufiges Fehlen von Amaturen, Brausen, Glühbirnen, Toilettenbrillen u. ä. Bei den Mahlzeiten, Ausflügen, Transfers usw. muss man Wartezeiten in Kauf nehmen. Der Service in den Hotels entspricht häufig nicht europäischem Standard. Ebenso ist die Qualität der Mahlzeiten, insbesondere des Frühstücks, in vergleichbaren Hotels z. T. deutlich unterschiedlich. Bei der Wasserversorgung in den Hotels kann es zu Engpässen kommen. Warmes Wasser gibt es nur in 1. Klasse-Einrichtungen.

Es gibt in Kuba kein Hotel, in dem für Ruhe garantiert werden kann. Lateinamerikanische Rhythmen, Motoren oder lauter als gewöhnlich geführte Unterhaltungen können gelegentlich für Störungen der Urlaubsruhe sorgen.

Geld

Auf Kuba sind 2 verschiedene Währungen im Umlauf:
  •          der konvertible Pesos (CUC, Peso convertible)
  •          der kubanische Pesos (Moneda Nacional oder Peso cubano)

Der Peso cubano darf weder eingeführt noch ausgeführt werden, ausländische Devisen unterliegen keinerlei Beschränkungen.

Mit dem CUC sind es vor allem die Ausländer, welche Produkte und Dienstleistungen bezahlen, diese Währung ist mit festem Wechselkurs an den US-Dollar gekoppelt.
Mit dem kubanischen Peso (Moneda Nacional oder Peso cubano) ist eine Währung für Kubaner, welcher vom Staat subventioniert wird. Mittlerweile bezahlen viele Kubaner mit dem CUC, da diese von ihren Familien, welche in den USA (Miami) leben unterstützt werden. So ist es ihnen möglich, Waren und Dienstleistungen zu beziehen, welche ausschliesslich in CUC bezahlt werden müssen. Mit dem Peso cubano und einer persönlichen Lebensmittelkarte können ausschliesslich vom Staat subventionierte Waren (Lebensmittel und div. andere Produkte) gekauft werden.
Selbstverständlich ist es Ausländern gestattet, auch mit Moneda Nacional zu bezahlen, so zum Beispiel auf Märkten, lokalen Imbissbuden oder auch in lokalen Restaurants und Bars.

Es macht also durchaus Sinn, ein paar CUC in Peso cubano umzutauschen, da der Besucher Waren, welche in Peso cubano angeschrieben sind nicht mit CUC bezahlen muss, das ganze Umrechnungsprozedere damit umgangen werden kann.

US-Dollar sollten keine mitgeführt werden, da nur bestimmte Banken im Land berechtigt sind, US-Dollar anzunehmen. Auf dem offiziellen Wechselkurs wird zudem noch eine 10%-ige Gebühr erhoben. Die wichtigsten ausl. Währungen werden zum jeweiligen Tageskurs in CUC umgetauscht.

Eurochecks werden NICHT akzeptiert!

Neuerdings sind Bargeldbezüge mit der Mastercard an Automaten kaum möglich!
 
Mittlerweile ist der Euro in verschiedenen Touristenzentren als offizielles Zahlungsmittel zugelassen.
Den CUC gibt es in den Banknoten 1, 2, 3, 5, 10, 20, 50 und 100, sowie in Münzen im Wert von 1, 5, 25, 50 und 1 CUC.

Als beliebtes Souvenir werden auf der Strasse Banknoten in Peso cubano mit der Unterschrift von Che Guevara angeboten, welche 1:1 verkauft werden, z. Bsp. 5 Peso cubano = 5 CUC !

Währung

Ausländer dürfen mit wenigen Ausnahmen ihre Ausgaben in Pesos Convertibles (CUC, in Kuba gültige Währung für Ausländer) bezahlen. Doch dies könnte sich nun ändern, da Raul Castro nur noch eine Währung haben will, welche für Ausländer und Kubaner gültig ist. Die amerikanische Währung (USD) ist nur gegen eine hohe Gebühr wechselbar. Es macht also Sinn, Geld in Euro oder CHF mitzunehmen, denn dieses Bargeld kann überall einfach gewechselt werden. Geld abheben in der PostFinance oder Maestrokarte sind in Kuba nicht gültig. Kreditkarten und die Reiseschecks, welche auf US-amerikanische Institute laufen, werden in Kuba nicht akzeptiert (Z. B American Express). Am besten akzeptiert sind die Visa - und Mastercard. Doch Vorsicht: wird die Transaktion, welche über eine US-Bank läuft, generell blockiert (Abrechnung in der Schweiz via US-Bank). Bitte auf jeden Fall die CH-Bank im Land erkundigen, wie abgerechnet wird! Die Geldüberweisungen aus dem Ausland werden ausschliesslich über eine spezielle Institution abgewickelt, die Dauer einer Überweisung kann 4 - 6 Tage dauern.

Wichtig: Der Bezug von CUC in Kuba mittels einer Kreditkarte wird in USD abgerechnet. Das bedeutet, dass einem zusätzlich 11% Gebühren beim Bezug verrechnet werden - denn der Umtausch von CUC mit USD ist mit einer Sondersteuer von 11% versehen. Der Kreditkartenherausgeber wird dann seinerseits auch noch eine Umrechnungsgebühr USD - Landeswährung verrechnen und zusätzlich noch einen Zuschlag für den Bezug von Bargeld verrechnen. Kurz - der Bezug von Bargeld mit der Kreditkarte kommt um einiges teurer als das Wechseln von Bargeld.

Ebenso  wichtig: Die in Europa verbreiteten Maestro-Karten funktionieren in Kuba nicht, es werden nur Kreditkarten akzeptiert!

Wie erkennt man den Unterschied zwischen dem Peso Convertible (CUC) und dem "normalen" Peso (CUP)? Ein einfacher Trick: Wenn auf der Münze oder der Note irgend etwas touristisches abgebildet ist hast Du einen Peso Convertible (CUC) in der Hand. Wenn jedoch eine Errungenschaft der Revolution darauf abgebildet ist, dann hast Du einen "normalen" Peso (CUP) in der Hand! Ergänzend: CUC Münzen glänzen, CUP sind hingegen farbig oder erinnern teilweise an Plastikgeld.

Noch ein Tipp zum Einsatz von CUC oder CUP; Ärgern darf man sich hingegen, wenn man eine Einrichtung wie die Bar HABANA CLUB an der Calle 23 (La Rampa) besucht. Hier zahlt der Unwissende in CUC, der Wissende in CUP... Es ist also nicht immer einfach zu unterscheiden ob die Währung CUP oder der CUC gefragt ist. Gefragt ist aber immer der gesunde Menschenverstand. Eine Pizza kostet auf der Strasse nicht 5 CUC sondern 5 Pesos (CUP) - schliesslich gibt es sie im staatlichen "Rapido" auch bereits für einen CUC. Ein Becher Zuckerwasser mit Aroma (und ohne Kohlensäure) kostet nicht einen CUC sondern einen Peso (CUP) - schliesslich kostet eine Dose eines Erfrischungsgetränks in den staatlichen Laden auch nur einen halben CUC. Und Bitte: Eine Tüte Erdnüsschen kostet ebenfalls einen Peso (CUP) und nicht einen CUC - ausser man möchte dem Verkäufer eine besondere Freude machen!

Auch die, sehr zu empfehlende Fahrt, mit den Einheimischen in den Oldtimern amerikanischer Bauart kann mit CUP bezahlt weren. Es sind dies aber nicht die für die Touristen restaurierten Oldtimer, sondern diejenigen welche die Einheimischen benutzen und welche auf fixen Strecken fahren.

Sicherheit

Kuba gilt als ein sehr sicheres Land. Kleinkriminalität und kleinere Betrügereien nehmen mit der Zunahme des Tourismus zu, aber schwere Verbrechen gegenüber Touristen kommen nahezu nicht vor. Man kann auch nachts alleine unbesorgt in den Gassen umherlaufen ohne Angst zu haben (in Havanna gibt es sicher gefährlichere Viertel, aber dahin verirrt sich kaum ein Tourist).

Die Strafen für die Kubaner sind drakonisch, daher überlegt sich jeder zweimal ob der sich z.B. mit einem Diebstahl bereichern will. Ausserdem ist viel Polizei, auch Zivile, unterwegs und sorgt für Sicherheit.

Ein paar Beispiele von möglicher Kleinkriminalität auf Kuba:
  • Geldwechsel: Betrug beim Geldwechseln kommt relativ häufig vor. Dies kommt Hauptsächlich in Hotels, Wechselstuben oder am Flughafen vor. Meist gibt es keinen Beleg, der Kassier zahlt zu wenig aus und wenn, dann gibt es meist sehr viele Münzen, die man dann unbedingt nachzählen sollte, einen Beleg kann verlangt werden. Eine andere Masche in den Hotels ist, dass sie dort unerlaubterweise eine x-beliebige Gebühr verlangen. Eine solche Gebühr mit Beleg gibt es nicht. Beim ausbezahlten Betrag muss unbedingt darauf geachtet werden, dass dem Tourist in CUC ausbezahlt wird und nicht etwa in Peso Cubanos, denn für diese kann man nur wenige Dinge einkaufen, der Kurs zum CUC ist etwa 1:25!
  • Am Flughafen wird beim Rücktausch nicht selten aus der Differenz zum festgelegten Wechselkurs einkassiert, für den Kassier ein kleiner Nebenverdienst.
  • In vielen auch guten Hotels werden aus den Koffern immer wieder Kleider gestohlen. Zum Trocknen aufgehängte Kleider nie über Nacht draussen lassen.
  • Waren in staatlichen Läden werden angeschrieben, meist aber so gut versteckt, dass man ihn nicht finden kann. Der Verkäufer gibt dann einen höheren Preis an, die Differenz wandert wohl in seine Tasche!
  • Aufgepasst bei Zigarren-Kauf auf der Strasse! Die so angebotenen Zigarren, oftmals fein säuberlich in einem Kistchen verpackt sind billige Nachahmungen. Vor Allem das staatliche Siegel auf der Zigarren-Kiste fehlt oder ist schlecht nachgemacht, am Zoll werden diese rigoros beschlagnahmt! Am besten kauft man Zigarren in staatlich kontrollierten Geschäften. Das Problem ist aber, dass die Zigarren oftmals total falsch gelagert werden, dadurch trocknen sie aus und sind kaum das Geld wert.

Wen wundert’s…..der durchschnittliche Monatslohn liegt um die 15 CUC oder darunter!

Imfpungen

Grundsätzlich sind Impfungen für die Einreise nach Kuba keine vorgeschrieben.Kuba ist auch Malaria frei. Es gab aber in letzter Zeit eine Häufung von Cholera Fällen. Finden Sie hier bei Safe Travel zusätzliche Informationen.

Ein paar Besonderheiten der kubanischen Gesetze

Wer das erste mal in Kuba unterwegs ist wird staunen oder teilweise seinen Ohren nicht trauen, wenn ihm Kubaner über einige Gesetze erzählen, die das Verhältnis zwischen Touristen und Kubaner nachhaltig bestimmen. Ich möchte hier, als Vorwarnung, kurz ein paar dieser kubanischen Besonderheiten aufgreiffen. - Glücklicherweise wird dieser Abschnitt immer kleiner, in den letzten Jahren wurden die Gesetze regelmässig angepasst, es verbleibt aktuell nur noch ein Hinweis:

  • Kubaner die keiner geregelten Arbeit nachgehen aber teilweise auch gut in den Arbeitsprozess integrierte Kubaner haben Probleme wenn sie sich mit Touristen in der Öffentlichkeit zeigen. Dies gilt speziell an touristischen Orten wie Habana (Vieja, Centro und im Vedado), Trinidad, Santiago de Cuba, Baracoa und auf den internationalen Flughäfen des Landes.
    Kuba will mit dieser Methode dagegen ankämpfen, dass Kubaner an Touristen Schwarzmarktprodukte wie gefälschte Zigarren, Rum verkaufen. Ebenfalls soll der Anreiz wegfallen sich mit der Vermittlung eines Paladars oder Casa Particulars zu bereichern und deshalb den staatlichen Job bei dem man einen Prozentsatz von einer Vermittlungskomission verdienen kann aufgibt. Weiter soll damit auch der ideologische Einfluss der kapitalistischen Touristen auf die sozialistische kubanische Gesellschaft minimiert werden. Weiter soll dieses Gesetz auch die immer wieder aufblühende Prostitution unterbunden werden. Auch diesbezüglich sind die Strafen sehr hart angesetzt, das Gefängnis blüht sehr schnell. Die einfache Formel der Obrigkeit lautet: "Kubaner geben sich nur mit Touristen ab um Geld zu verdienen."
    Klar, dass aus diesem Gesetz eine teilweise grosse Distanz zwischen Einheimischen und Touristen resultiert, zumindest an öffentlichen Orten. Kubaner die einen guten Job haben möchten nicht Probleme kriegen, weil sie mit einem Touristen in der Öffentlichkeit gesehen werden.
    Übrigens - in allen Casa Particulars müssen die Daten der kubanischen Begleitung ebenfalls registriert werden. Wird ein Kubaner oder eine Kubanerin dreimal zusammen mit unterschiedlichen Touristen in einem Casa Particular registriert droht ein Jahr Umerziehungsanstalt oder Gefängnis!